Überseequartier - hat das Centermanagement die Lust verloren?

  • Liebe Freunde, letzte Woche beim Einkaufen im Überseequartier fiel mir folgendes auf:

    Es ist verständlich, daß das Überseequartier weiter attraktiv gemacht werden muß. Zumal es in der Baustelle beim alten Hafenamt gefühlte 3 Jahre nicht mehr weitergeht. Also versucht man, die gegenüberliegende Zeile mit Blumenkübeln aufzuhübschen. Gute Idee, irgendwo dann auch nett gemacht, verkommen die Kübel nun zur Hundetoilette. Jetzt ist der Effekt ins Gegenteil umgeschlagen - man macht einen Bogen drum. Wir wissen es aus eigener Erfahrung - was nicht gepflegt wird, verkommt blitzschnell. Liebes Centermanagement, so wird das nix!

  • Ich würde mich in dieser Sache eher an die "Tierfreunde" wenden, die inmitten Beton meinen, Hunde, oft von beachtlicher Größe, halten zu müssen. Damit tut man sicher keinem Hund einen Gefallen. Im übrigen gilt: Kleine Hunde, kleine Häufchen- große Hunde, große Haufen.

  • Vor kurzem nach der Neupflanzung der Frühjahresblumen, wurden sogar über Nacht einige Pflanzen geklaut. Also ausgebuddelt. Das fand ich auch echt übel. X(

  • Gott sei Dank sind nicht alle Hundehalter so blöd, wie kann ich denn meinen Hund dort sein Geschäft machen lassen?? Ohne weiteren Kommentar....

  • Wo einer hinpinkelt, fühlen sich auch andere berufen. Aus Erfahrung kann ich sagen: es geht schlimmer!
    Tretmienen beachtlicher Größe werden auch gern an den Straßenbäumen hinterlassen. Aber auch hier gilt: einige bescheuerte Hundehalter bringen ihre ganze Zunft in Veruf. Die meisten sind doch mit Plastikbeutel bestückt unterwegs und räumen die Hinterlassenschaften ihrer lieben Vierbeiner...

  • Mich nerven die Köddels auch, gerade weil ich ein kleines Kind habe. Ich kann es außer im Innenhof gar nicht so unbekümmert rumlaufen lassen. Aber dennoch möchte ich sagen, dass fast alle Hundehalter (zumindest im Kaiserkai) die Köddels ihrer Hunde wegmachen. Vielen Dank an dieser Stelle!!!


    Was wir in der HC brauchen ist eine Auslauffläche für Hunde, ähnlich wie bei den Riverkasematten (bei den "Platikplamen"). Zur Zeit wird der unbebaute Strandkai dazu benutzt, aber ein ende dieser Fläche ist abzusehen.


    Was ein viel größeres ärgernis in meinen Augen ist, ist der ganze Müll (Becher, Papier, Schalen) der durch die Tagesgäste verursacht wird. Natürlich sind die Mülleimer zu klein, aber die Hauptverantwortung liegt m.e. bei den umliegenden Gastronomen (heucheln ständig von guter Nachbarschaft). Wenn die gute Nachbarn sein möchten, dann sollen die sich auch ein wenig für Ihre Verpackungen intersessieren! In anderen Stadteilen kümmern sich die Verursacher auch darum (oder generell siehe Vorbild MC Donald). Da geht jeden Tag 3X ein Mitarbeiter mit einer Mülltüte rum und sammelt die MC Verpackung wieder ein (Image pflege).
    Geht mal zum Dänischen Eisladen an den Marco-Polo Terrassen...... Erst waren die jungen MA erstaunt und dann gereitzt (einen Chef gab es angeblich nicht!) Dat Backhus darüber.... darf man froh sein kein Hausverbot zu bekommen. Noch schickt die HC 2x am Tag einen Mülleinsammler vorbei, aber nur auf der Promenade. Bei uns in der Straße beibt der Müll liegen und fliegt schön dürch die Straßen und Hauseingänge. Und zum Schluss landete alles in der Elbe.


    In diesen Sinne kommt gut in den Mai :)

  • Moin zusammen,


    ich wohne nun schon seit August 2010 im Überseequartier. Bin also quasi einer der "Pioniere"... Der Baustellencharakter hat mich nie wirklich gestört - aber so langsam fühle ich mich unwohl.


    Die Baustelle am "Alten Hafenamt" gibt`s seit dem ich dort wohne. Der Kran steht seit ca. Septemper 2010 dort und es passiert einfach nichts. Die Osakaallee-Seite des Überseequartiers (an den Häusern) sieht aus wie eine Karre Mist. Null komma null repräsentativ. Die grauen Baton-Stelen haben nun wenigstens ihre Glasverkleidung erhalten. Aber alles in allem fühlt man sich im gesamten Überseequartier eher wie in einem Provisorium, nicht ist richtig fertig bzw. nur halbherzig "hingeklatscht". Ob es an den diversen Absperrbaken, Betonklötzen, verdorrten Pflanzen, defekten Bauzäunen oder an sonst was liegt kann ich nicht genau sagen... Vermutlich ist es eine Kombination aus allem.


    An die Baustelle gegenüber (andere Seite des Magdeburger Hafens) habe ich mich ja gewöhnt... aber ich frage mich ernsthaft, wieso dieser "Baustellencharakter" zwanghaft auf das doch schon (fast) fertig gestellte ÜSQ übertragen werden muss!?


    Liebes ÜSQ-Management: Ein wenig mehr Herzblut könnte es m.E. schon sein! Nicht immer nur halbherzig und halbfertig... Andere Stadtteile (die sich im Übrigen selbst NICHT als Aushängestadtteile bezeichnen) schaffen es doch auch. Eigentlich sollte man denken, dass ein privater Investor kürzere Entscheidungswege und innovativere Gestaltungsideen hat, als ein Bezierksamt o.Ä.... scheinbar ist es eher gegenteilig. Schade, dass das ÜSQ nicht das ist, was der Werbespot auf Youtube z.B. verspricht, sondern vielmehr ein - im Vergleich - eher unterdurchschnittlich sauberer und aufgeräumter Straßenraum ist.... :(

  • Wie kann sich das ein seriöser Investor überhaupt erlauben, ein Projetk, wie das Hafenamt so lange leer stehen zu lassen? Der Kran alleine kostet jeden Tag einen Haufen Miete! Haben die vielleicht ein Problem, weil das Gebäude unter Denkmalsschutz steht? Und/oder haben sie einen Baustopp wegen evlt. noch offener Genehmigungen der Baubehörde?


    Mich, als direkt gegenüber "Wohnende" im 1 OG, stört es ziehmlich, dass der Motiv-Bauzaun darum herum zu jeder Tages- und Nachtzeit fett angestrahlt wird. In unserem Schlafzimmer ist es immer sehr hell deshalb. Ab 24 Uhr geht doch eh kaum einer mehr da lang. Warum stellt man das Licht dann nicht ab? ?( Was man da alleine an Stromkosten sparen könnte! :!:

  • Hallo Vanillefee,


    das habe ich die Damen und Herren vom Quartiersmanagement schon vor fast 1,5 Jahren gefragt. Angeblich sei eine Abschaltung mit dem Beleuchtungs- und Sicherheitskonzept nicht zu vereinbaren... Das erklärt auch, warum die Baustelle nicht verschwindet: Dann würde ja auch der Bauzaun verschinden und das wäre ja nicht mit dem Beleuchtungs- und Sicherheitskonzept zu vereinbaren. :thumbsup:


    Mein Wohnzimmer, das Schlafzimmer und der Balkon sind übrigens genau auf dieser Seite und auch mich nervt diese Flutlichtbestrahlung.


    Im Übrigen glaube ich eher, dass die die Wohnungen in dem noch nicht vorhandenen Turm nicht vermarktet bekommen. Laut unserem Makler sollte dort ein Wohnturm über 12 Etagen entstehen. Dieser Turm soll dann allerdings nur 6 Wohnungen über jeweils 2 Etagen haben... :pinch: Stand dieser Information Juni 2010.

  • Hallo Cylon,


    von dem Wohnturm haben wir auch schon gelesen. Allerdings ist der doch unabhängig von dem 7-Welten-Gastro-Konzept im alten Hafenamt. Warum fangen die nicht zumindest damit schon mal an? Das dauert ja sonst ewig, wenn die erst nach dem Bau des Turmes beginnen. Da springen doch bis dahin sämtliche Investoren ab!


    Aber mal ehrlich, 12 Etagen mit nur 6 Wohnungen? Dann wird das Ding entweder verhältnismäßig klein, oder sie brauchen Millionäre als Mieter! Hier steht doch eh noch so viel teures mit großer Mietfläche leer. Das werden die doch nie los. Dann sollen die da lieber ein Ärztezentrum, ne Kita, nen Tierarzt, einen Jugendtreff, einen Seniorentreff oder sinnvolle Läden wie nen Baumarkt oder Elektrohändler reinnehmen... Aber das wird sowieso nicht passieren. X(

  • Wo sollten denn dann die Baumaterialien und Baufahrzeuge hin, wenn sie jetzt schon den Markt daneben eröffnen?


    Der Sandtorpark wurde auch erst gebaut, als die Gebäude drumherum fertig waren. Der Markt wird wohl erst kommen, wenn das Cinnamon fertig ist, so leid mir das tut.

  • Mein Wohnzimmer, das Schlafzimmer und der Balkon sind übrigens genau auf dieser Seite und auch mich nervt diese Flutlichtbestrahlung.

    Unfassbar! Gestern war der Bauzahn komplett unbeleuchtet! Ob wohl jemand vom Quartiersmanagement unsere Kommentare gelesen hat und darauf hin gehandelt? Das müssen wir mal beobachten. Vielleicht war ja auch nur die Stromzufuhr gestört!

  • Nach 14 Tagen erholsamer Dunkelheit war der Zaun gestern Nacht wieder voll beleuchtet. Dann war es wohl vielleicht nur ein technisches Problem, weshalb er aus war. Nun müssen wir wohl wieder mit Schlafbrillen arbeiten. :huh:
    Aber mal was anderes, die hohe Treppe neben EDEKA wird seit neuestem gern als Rast oder Saufplatz genutzt. War das in der Vergangenheit schon immer so? Gut sie läd ja auch quasi dazu ein, sich darauf nieder zu lassen. Aber für uns Anwohner ist das schon etwas blöd.
    Zum Glück achtet der Müllsammler auf die Ecke. Die Bierflaschenscherben waren einen Tag später beseitigt. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle mal an die Reinigungskräfte des Boulevards. Jeden Morgen treffe ich einen sehr bemühten Reinigungsmann, der jeden Fetzen vom Boden klaubt. ;)

  • Es wird warm und die Nächte laden dazu ein. Das ist hier bei den Terrassen auch nicht anders. Wird das Wetter gut, sind sie bis spät in die Nacht bevölkert.


    Aber ich muss da ein Lob aussprechen an die Gruppen, die hier Nachts die Marco-Polo-Terrassen belagern: die Meisten räumen ihren Müll zusammen und stapeln die Flaschen und andere Dinge neben den Mülleimern - leider sind die zu der Zeit voll, sonst würden sie sie auch hinein werfen.

  • Strange, jetzt ist der Leucht-Zaun aus. Merkwürdiges Hin und Her... Aber wenigstens können wir dann ohne Schlafbrille pennen.

  • Aber mal was anderes, die hohe Treppe neben EDEKA wird seit neuestem gern als Rast oder Saufplatz genutzt. War das in der Vergangenheit schon immer so? Gut sie läd ja auch quasi dazu ein, sich darauf nieder zu lassen. Aber für uns Anwohner ist das schon etwas blöd



    Liebe Vanillefee,


    was stört Sie denn konkret daran?



    Wurden Sie bepöbelt oder in Ihrer Nachtruhe gestört?