Kriminalität in der Hafencity

  • Liebe Nachbarn,


    Ich möchte darauf hinweisen, dass organisierte Einbrecherbanden wieder ihr Unwesen in der Hafencity treiben, bevorzugt "Am kaiserkai" und "Überseequartier". Ohne Angst entdeckt zu werden, brechen diese sogar im 4. oder 5. Stock bei helligtem Tag ein. Die Polizei kommt den Anzeigen nicht mehr nach- nach Aussage "Wir müssten hier einen Standpunkt aufbauen, bei all den Anrufen, die bei uns eingehen".
    Die Täter gelangen bevorzugt über einfaches klingeln in das Wohnhaus-daher auch in diesem Beitrag nochmals der Hinweis auch keinen vermeintlichen Zeitungsausträgern die Tür öffnen.
    In Ihrer Vorgehensweise brechen sie entweder gleich das ganze Schloss auf oder gelangen durch das Guckloch an die Türklinke. Die Täter werden als gefährlich eingestuft, da sie hoch professionell agieren und offensichtlich keine Angst besitzen.
    Deshalb der Hinweis, dass alle doch bitte wachsam sein mögen, heißt: eigene Tür immer gut abschließen und auch für andere die Augen aufhalten, falls etwas komisch wirkt.
    Wir haben uns überlegt die Polizei eventuell mal kommen zu lassen, um einen kostenlosen Sicherheitscheck vorzunehmen.
    Liebe Grüße, Julia

  • Gar nicht gut. :thumbdown::thumbdown:


    Julia, dass hört sich ja wirklich schlimm und gefährlich an. Woher hast Du deine Infos? Denn ich habe bisher noch nichts davon gehört und meine Freunde bzw Nachbarn in HC auch noch nicht? Im Internet steht auch nichts?


    Und weiss man irgendwas ueber den Taeterkreis (Ausshen, wie viele)? Denn, wie ich Dich verstehe wurden Sie bereits gesichtet bei ihrer "arbeit".


    Gruss Sebastian

  • Tatsächlich hängt bei uns auch ein Zettel aus mit der selben Information. Dabei wurde der Kaiserkai 56 als Beispiel genannt, wo kürzlich drei Wohnungen im vierten Stock ausgeraubt wurden mit den oben beschriebenen Techniken.
    Wenn man ein paar Beiträge weiter unten schaut, wurde das Problem ja bereits im Januar schonmal angesprochen, wo zwei Täter gefasst werden konnten, die wohl rumänischer Abstammung waren.


    Dachte bisher auch immer,dass es hier sicher sei, vor allem aber über Tag. Das erklärt aber die vermehrte Polizeistreife, die ich kürzlich bemerkt habe. ?( ?(

  • Ja, das ist so leier passiert. In diesem haus wie auch anderen wurde auch Selbsbedienung in den Garagen gespielt und schon mehrfach im keller eingebrochen.
    Meistens machte jedoch der Spruch "Gelegenheit macht Diebe" auch in der Realität das Leben einfach: Türen wurden offen gelassen, die Garagentore gehen zu langsam zu und Keller waren unversperrt.
    Also: Türen immer fest zuziehen, manche Hauseingangstüren schliessen nicht richtig; niemanden in den Hausflur lassen, den man kennt, keinerlei Austräger von Werbematerial oder Post- oder Paketzusteller hereinlassen, die man nicht also solche erkennt - das ist eine der Hauptmaschen. Ich habe im Hausflur auch schon Personen angesprochen, die dann zu einer Wohnungsbesichtigung wollten - dumm nur, dass zu diesem Zeitpunkt keine zu besichtigen war.
    Jeden Unbekannten ansprechen, in Empfang nehmen und persönlich zur Wohnung bringen - nur so geht's.

  • Ich frage mich nur, wie die Täter die Lage ausspionieren, dass die Wohnung verlassen ist. Ein beliebter Trick- laut Polizei- ist wohl, dass sie vorher klingeln und schauen, ob jemand reagiert. Daher ist es bei Verlassen auch sinnvoll den Klingelton auszuschalten, damit Sie anhand diesem keine Überprüfung vornehmen können.
    Schon krass, ich dachte früher immer, dass zumindest höhere Stockwerke ein gewisses Hindernis für die meisten darstellt aus Angst vor der Entdeckung...

  • Wieso Hindernis?
    Je höher das Stockwerk, umso ungestörter ist man doch.
    Bis zum 2./3. gehen die Leute auch mal zu Fuß, da muss man damit rechnen, dass jemand vorbeikommen könnte von unten oder von oben. Wenn ich in einem 6 stöckigen Gebäude die 4., 5. oder 6. Etage wähle, dann kommen da weit weniger Leute vorbei als unten.

  • Die Info über die Einbrüche stammen von unserem Haus Am Kaiserkai 56 und treffen leider voll zu.An diesem Tag erfolgte noch ein weiterer Einbruch in unserer Strasse. Auch die Aussage der Polizei über die zunehmende Häufung ist richtig. Die Türen obwohl sehr solide wurden mit roher Gewalt aus der Zarge gerissen. Glücklicherweise gab es kein Vandalismus, aber jede Schublade, jede kleine Schachtel wurde genauestens untersucht. Begehrt war Schmuck und Geld.Die Diebe waren über die An-/Abwesenheit bestens informiert, woher wissen wir nicht. Was kann man dagegen unternehmen:
    - beim klingeln nur öffnen, wenn Person bekannt,
    -Türen immer abschließen, sonst erfolgt Einbruch innerhalb 1 Minute über das Guckloch
    - Innenriegel anbringen lassen (Fa.Elbdörfer wurde von unserem verwalter empfohlen, tel.040/8329540), Kosten rd.400.-, dies wurde auch von der Polizei als unbedingt erforderlich bezeichnet
    - wer noch stärker aufrüsten will, sollte sich mit einer Fachfirma für Alarmsysteme unterhalten, denkbar ist eine Einbruchmeldeanlage, Anschluß an eine Wachgesellschaft,Video Überwachung. Mir wurde von einem Experten die Firma Ypey Alarm&Funksysteme GmbH empfohlen (tel.04102 200382). Ich arbeite jetzt mit dieser Firma und habe einen sehr guten Eindruck,
    - wer noch mehr machen will sollte sich eine Sicherheitstür mit Widerstandsklasse 4 besorgen, die guten Türen in der Hafencity haben normalerweise WK 2 , dies wird aber richtig teuer und ist m.E. nicht unbedingt erforderlich, wenn alle anderen Massnahmen realisiert wurden und eine Tür mit WK2 vorhanden ist.(Fa.Elbdörfer liefert solche Türen).
    Ich empfehle nicht abzuwarten, sondern sich mit diesem Übel schnellstens zu befassen.

  • Mein Mitgefühl an Karin, Konrad und alle anderen Betroffenen.


    Als weitere Maßnahmen schlage ich vor, diesen Text auszudrucken und im Haus zu verteilen oder am Eingang auszulegen. Die wenigsten Bewohner sind hier im Forum.


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    Wichtige Mitteilungen aus dem Forum hafencity-leben.de



    Am Kaiserkai, 21. August, Zitat:
    Ich möchte darauf hinweisen, dass organisierte Einbrecherbanden wieder ihr Unwesen in der Hafencity treiben, bevorzugt "Am kaiserkai" und "Überseequartier". Ohne Angst entdeckt zu werden, brechen diese sogar im 4. oder 5. Stock bei helligtem Tag ein. Die Polizei kommt den Anzeigen nicht mehr nach- nach Aussage "Wir müssten hier einen Standpunkt aufbauen, bei all den Anrufen, die bei uns eingehen".


    Die Täter gelangen bevorzugt über einfaches klingeln in das Wohnhaus-daher auch in diesem Beitrag nochmals der Hinweis auch keinen vermeintlichen Zeitungsausträgern die Tür öffnen.
    In Ihrer Vorgehensweise brechen sie entweder gleich das ganze Schloss auf oder gelangen durch das Guckloch an die Türklinke. Die Täter werden als gefährlich eingestuft, da sie hoch professionell agieren und offensichtlich keine Angst besitzen.
    Deshalb der Hinweis, dass alle doch bitte wachsam sein mögen, heißt: eigene Tür immer gut abschließen und auch für andere die Augen aufhalten, falls etwas komisch wirkt.


    Am Kaiserkai, 26. August, Zitat:
    Die Info über die Einbrüche stammen von unserem Haus Am Kaiserkai 56 und treffen leider voll zu.An diesem Tag erfolgte noch ein weiterer Einbruch in unserer Strasse. Auch die Aussage der Polizei über die zunehmende Häufung ist richtig. Die Türen obwohl sehr solide wurden mit roher Gewalt aus der Zarge gerissen. Glücklicherweise gab es kein Vandalismus, aber jede Schublade, jede kleine Schachtel wurde genauestens untersucht. Begehrt war Schmuck und Geld.Die Diebe waren über die An-/Abwesenheit bestens informiert, woher wissen wir nicht. Was kann man dagegen unternehmen:


    - beim klingeln nur öffnen, wenn Person bekannt,


    -Türen immer abschließen, sonst erfolgt Einbruch innerhalb 1 Minute über das Guckloch


    - Innenriegel anbringen lassen (Fa.Elbdörfer wurde von unserem verwalter empfohlen, tel.040/8329540), Kosten rd.400.-, dies wurde auch von der Polizei als unbedingt erforderlich bezeichnet


    - wer noch stärker aufrüsten will, sollte sich mit einer Fachfirma für Alarmsysteme unterhalten, denkbar ist eine Einbruchmeldeanlage, Anschluß an eine Wachgesellschaft,Video Überwachung. Mir wurde von einem Experten die Firma Ypey Alarm&Funksysteme GmbH empfohlen (tel.04102 200382). Ich arbeite jetzt mit dieser Firma und habe einen sehr guten Eindruck,


    - wer noch mehr machen will sollte sich eine Sicherheitstür mit Widerstandsklasse 4 besorgen, die guten Türen in der Hafencity haben normalerweise WK 2 , dies wird aber richtig teuer und ist m.E. nicht unbedingt erforderlich, wenn alle anderen Massnahmen realisiert wurden und eine Tür mit WK2 vorhanden ist.(Fa.Elbdörfer liefert solche Türen).


    Ich empfehle nicht abzuwarten, sondern sich mit diesem Übel schnellstens zu befassen.


    Weitere und aktuelle Infos zum Thema finden Sie via http://bit.ly/kaiserkai


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    Ich selbst habe zwei voneinander unabhängige Alarmsysteme mit Push-Benachrichtung aufs Smart-Phone (Video + SMS). Gibt ein gutes Gefühl und kostet nicht viel. Wer Infos haben möchte: gern!

  • Mich würde interessieren, ob für die Kosten der Nachrüstung dein Vermieter (anteilig) aufgekommen ist oder, ob du es aus eigener Tasche bezahlt hast?!

  • Ein Anspruch gegenüber dem Vermieter gibt es nicht, die Kostenbeteiligung ist reine Verhandlungssache. Wohne aber als Eigentümer in der Wohnung, deshalb stellt sich die Frage für mich nicht.

  • Moin,
    alle Betroffenen haben mein ganzes Mitgefühl. Ich hoffe, dass wir nicht auch Opfer werden.
    Ich muß allerdings auch feststellen, daß in ganz vielen Häusern ungesetzlicher Weise Ferienwohnungen vermietet werden. Als Einbrecher hat man leichtes Spiel einige Tage in einem Haus zu wohnen ohne aufzufallen und alle Gegebenheiten und evtl. Gewohnheiten auszuspionieren. Wir werden dauernd von fremden Personen in der Tiefgarage angesprochen, die einen bestimmten Zugang in die Häuser suchen. Möglicherweise erklären wir auch nicht erbetenen Gästen die Gelegenheiten im Haus. Nun ist natürlich nicht jeder Feriengast anschließend ein Verbrecher, das ist klar, aber diese Gäste legen sicher nicht die gleiche Aufmerkungsamkeit an den Tag wie Bewohner und schließen alles schön wieder ab und machen nicht die Haustür auf, wenn es klingelt.
    Allein die Martha-Stiftung vermietet über Booking.com sechs der Appartements - als Bewohner der Anlage würde ich das nicht sol toll finden.
    https://www.airbnb.de/s/Hamburg--Deutschland?neighborhoods[]=HafenCity
    auch hier kann man sehr schöne Appartemens finden. Also, wir sprechen jedenfalls die entsprechenden Vermieter an und erwarten, dass die Vermietung aufhört. Dies ist allerdings nur ein kleiner Baustein zur eigenen Sicherheit.
    Ich gehe jetzt jedenfalls noch aufmerksamer durch das Haus und unsere Straßen und bedanke mich bei denen, die das Thema ins Forum gestellt haben
    Bis dann
    Hafenliebe

  • Nur eine Kleinigkeit, aber auch das hilft möglichen Dieben mögliche Wohnungen zu finden:
    ganz häufig sieht man an den Klingelschildern und den Türen die Abholscheine von Paketdiensten kleben, da steht netterweise auch der Name mit drauf von der Person, die nicht da ist.
    Vielleicht könnten die Nachbarn, so sie solche Scheine sehen, diese einfach draußen ablösen und innen in den entsprechenden Briefkasten werfen? So weiß nicht gleich jeder Vorbeigehende, dass Herr X nicht da ist.

  • Werden die bei euch immer noch an die Tür gehängt? Bei mir hat der Postbote bislang immer beim Nachbarn geklingelt und dort das Paket dann hinterlassen. Die Information, dass die Lieferung dann bei Person XY ist, liegt dann im Briefkasten. Halte ich für relativ wichtig, genau aus dem von dir beschriebenen Grund. So verhindert man wenigstens einige dumme Gedanken bestimmter Personen...

  • Das ist verdammt schade... Wir machen das zum Beispiel auch im Urlaub so, dass eine Freundin oder der Nachbar regelmäßig die Gardinen morgens auf und Abends wieder zu schiebt. Irgendwie muss man ja versuchen so sicher wie möglich zu leben. Auch wenn es eigentlich schade ist, dass man solch Überlegungen überhaupt machen muss...

  • Liebe Nachbarn,


    bei uns im Sandtorkai ist ebenfalls dieses Jahr ein (sehr hochwertiges) Auto aus der Tiefgarage entwendet worden. Wir werden uns den Tip mit dem Riegel an der Tür beherzigen, vielen Dank!



    Gruß S

  • Liebe Nachbarn,


    gestern war die Polizei bei uns im Haus KK 26, da eine Nachbarin gemeldet hatte das ein verdächtiger Mann durch die Etagen und Garage läuft. Gut das solche Meldungen ernst genommen werden - mehr weiss ich aber nicht. Für uns steht fest das wir uns ein Einbruchmelde-System zulegen. "Gigaset Elements" ist glaube ich gerade rausgekommen, aber es gibt auch noch andere Systeme.
    Bleiben wir wachsam. In diesem Sinne ein gutes WE.

  • Bei uns waren diese Woche einige Handwerker im Haus und auch bei den Nachbarngebaude. Und ich hatte drei junge Männer bemerkt (sahen wie Touristen aus) die sich für die Handwerkerfahrzeuge in unserer Feuerwehrzufahrt interessierten (so dachte ich zunächst) . Es waren aber nicht diie Fahrzeuge sondern die Eingänge zu den Häuser , wo die Handwerker tätig waren. Zwei blieben an der Straße stehen und der andere prüfte, ob die Haustueren offen waren. Da alle 3 Türen verschlossen waren KK 7-11 sind die drei weiter gezogen. Das passierte alles innerhalb von 1 Minute. Und da ich erst hinterher die Situation seltsam fand (denn ich telefonierte gerade), war es auch schon zu spät was zu unternehmen.


    Wenn es wirklich "böse Jungs" waren, dann ist die Masche ganz schon clever. Denn oft lassen die Handwerker die Hausturen offen.


    Gruss

  • Unserem Nachbarn wurde gestern seid Rad im Überseeboulevard geklaut. Das Schloss wurde mit einem Elektrobohrer aufgebohrt. Heute hat er den Diebstahl im Revier 14 gemeldet. Die haben schon breit gegrinst. Ach - sie auch... Spannend.


    In seinen Keller im Sumatrokontor, so erzählte er mir heute, wurde sogar schon 2 Mal eingebrochen.


    Und einem Bekannten von ihm, der Kaiserkai wohnt, wurde der Ferrari aus der Tiefgarage geklaut. :thumbdown:


    Er selbst zieht nun seine Konsequenzen und zieht aus. 8|:(

  • Mir ist vergangene Woche ein Mann auf dem Fahrrad aufgefallen. Er sah auch aus wie ein Tourist und fuhr in Schrittempo den Kaiserkai entlang und begutachtete alle Eingänge. Ich blieb bei uns vor der Tür stehen und schaute ihn direkt an - lief also auch nicht weiter, sondern zückte mein Handy. Da es mir komisch vorkam, wollte ich ein Foto machen. Der Mann fuhr dann allerdings sofort weg. Da ich den Mann den restlichen Tag auch nicht mehr sah, meldete ich es nicht der Polizei - hätte ich vllt tun sollen im Nachhinein betrachtet. Da hier aber auch so viele Touristen immer rumlaufen, ist es schwierig einen gezielten "Tatortabchecker" von einem einfach interessierten Besucher zu unterscheiden.


    Was hat es mit den Handwerkern auf sich? Waren das drei unabhängige Männer, die die Türen begutachteten oder die Handwerker selbst? Wir wohnen selbst auch im besagten Umkreis, deshalb würde mich das interessieren.