Einzug und Touristen

  • Moin an alle neu eingezogenen Hafencity-Bewohner. Welche Erfahrungen habt ihr beim Einzug gemacht? Gab es Probleme mit den Halteverbotszonen? Sind eure Wohnungen pünktlich fertig geworden? Und latschen eigentlich immer noch Touristen durch die Innenhöfe?

  • Hallo Marc-O-Polo,


    zu den aktuellen Umzügen und Bezugsfertigstellungen kann ich zwar nichts sagen, aber es würde mich schon sehr wundern, wenn die Touristen "freiwillig" aus den Innenhöfen freibleiben. Unser Innenhof brauchte ein Tor, das nicht nur geschlossen, sondern verschlossen ist.


    Viele Grüße,
    Heiko

  • Moin zurück aus der Nr. 25 in die ich am Freitag eingezogen bin


    Der Einzug am Freitag Nachmittag war komplett stressfrei bei mir. Es gab einen wunderbaren Parkplatz für den LKW und auch der Aufzug funktionierte pünktlich! Alles Bestens gelaufen, in 1,5 Std. war der ganze Spuk vorbei.


    Was die Fertigstellung der Wohnung angeht, sieht es nicht so rosig aus. Da fehlt leider bei mir noch das Eine oder Andere, aber wir wußten bei der Schlüsselübergabe auf was wir uns da einlassen. Bis auf die fehlende Dusche ist aber alles zumindest voll funktionstüchtig, der Rest wird dann wohl jetzt Stück für Stück zügig erledigt - hoffe ich zumindest.


    Das bisher einzig "stressige" finde ich die Zufahrt zur Tiefgarage. Das ist ja tagsüber immer wieder ein Wagnis in den Kaiserkai reinzufahren, da die ganzen Baufahrzeuge die Straße und die Zufahrt blockieren. Aber auch das wußte man ja vorher... da braucht man hin und wieder eben ein wenig Geduld. Schlimmer trifft es da die ganzen Zulieferer, meinen Kühlschrank und meinen Trockner mußten die armen Jungs den ganzen Kaiserkai lang schleppen....


    Die Touris hab ich in unserem Garten auch schon beobachten können. Einige bleiben ganz ehrfurchtsvoll und gut erzogen vor dem geschlossenen Tor stehen, andere hingegen wandern ganz ungeniert durch den Garten. Solange aber noch im Innenhof Bauarbeiten sein werden, wird das wohl nix mit dem verschlossenen Tor.


    Genial ist jedenfalls der Blick auf's Wasser, vorne wie hinten in der Wohnung. Wenn dann die Kreuzfahrtschiffe vorbeituckern weiß man ganz genau warum man in die Hafen City gezogen ist :D

  • Hi !
    Welche Halteverbotszonen ? Wir haben am Vorabend ein Auto geschickt plaziert und konnten ohne Probleme auspacken. Ich habe allerdings auch nirgendwo Halteverbotsschilder gesehen. Dank Feiertag war auch alles weitere einfach und selbst der Fahrstuhl war rechtzeitig in Betrieb. (Genau wie Telefon und Internet). Trotzdem ist heute der erste Abend wo die Anzahl der Umzugskartons im Keller größer ist als die der Kartons in der Wohnung ;-)
    Und die erste wichtige Erfahrung : Ich bin erstaunt wie ruhig es hier Nachts ist - allerdings nur bis 7:00 Uhr - dann gibt es entweder Dixieland oder Bauarbeiten ...
    Also bis jetzt alles super !
    Gruss
    Michael

  • Na, dann herzlichen Glückwunsch zum reibungslosen Einzug! Das Tor zum Innenhof wird doch sicher später abgesprerrt bleiben. Würde ja sonst kaum wirklich Sinn machen.
    Wir ziehen erst Ende Juni ins Haus 23, da siehts noch ziemlich wild aus. Mal sehen was da noch so an Arbeiten übrig bleibt.
    Michael, was meinst Du mit Dixieland - die Musik vom Feuerschiff oder die Dixiklos an der Strasse? :D


    Viel Spaß beim auspacken!


    Gruss,
    Marc

  • Liebe baldige Nachbarn,
    dann mal herzlichen Glückwunsch zu Euren gelungenen Einzügen.
    Ich habe meinem Umzugsunternehmen gesagt, dass sie bitte Halteverbotsschilder bei der Polizei besorgen,um den Einzug Mitte Juni gut über die Bühne zu bringen.
    In den Innenhof konnte ich auch Freitag reinspazieren, ich vermute aber, dass wohl jeder Anwohner einen Schlüssel für das Tor erhält und dann später abgeschlossen werden kann.(?)
    LG
    Anja

  • Quote

    Original von Peterle


    Das bisher einzig "stressige" finde ich die Zufahrt zur Tiefgarage. Das ist ja tagsüber immer wieder ein Wagnis in den Kaiserkai reinzufahren, da die ganzen Baufahrzeuge die Straße und die Zufahrt blockieren. Aber auch das wußte man ja vorher... da braucht man hin und wieder eben ein wenig Geduld. Schlimmer trifft es da die ganzen Zulieferer, meinen Kühlschrank und meinen Trockner mußten die armen Jungs den ganzen Kaiserkai lang schleppen....


    Hier scheinen die Bauarbeiter und LKW-Fahrer also nach wie vor lehrnresistent zu sein. Vor ein paar Wochen war ein Bauarbeiter in einem Rohbau am Dalmannkai eine Etage tiefer gestürzt.
    Wir haben das Desaster mit angesehen, wie sich Krankenwagen, Notarzt und Polizei versucht haben von Osten her durchzukämpfen. Mehrere Beton-LKW's und Lieferwagen machten ein Durchkommen, selbst für PKW's, unmöglich.
    Schliesslich haben die Rettungsfahrzeuge einen neuen Anfahrtversuch von Westen her unternommen (zeitraubend zurückgesetzt, dann über den Sandtorkai und dann vom Kaispeicher A her in den Dalmannkai) ... Unnütze Zeitverschwendung - ich frage mich da, wofür die Polizei hier so oft Streife fährt...
    Die Sache war dann wohl nicht so zeitkritisch, aber wenn es bei der Menschenrettung mal um Sekunden geht, sieht es hier tagsüber ganz schlecht aus...

  • Hallo Zusammen,


    laut Informationen des Polizeikommisariats 14 ist die Straße "Am Kaiserkai" nicht in Besitz der Stadt, sondern noch Eigentum der IPM Bureau. Diese wiederum weigert sich (zummindest in meinem Falle) die Erlaubnis zur Aufstellung einer Halteverbotszone für den Umzug zu erteilen. Auf Rückfrage bei der Polizei können diese, selbst wenn die LKWs oder "falsch" geparkte PKWs Wege versperren nicht ohne weiteres eingreifen und abschleppen. Einzige Ausnahme bildet hier wohl die Feuerwehrzufahrt zu den einzelnen Gebäuden.


    Für den Fall, dass jemand die Erlaubnis erhält Halteverbotszonen einzurichten, wäre ich für einen Hinweis, wie er das geschafft hat wirklich dankbar...


    Viele Grüße
    Michael

  • hallo mod,


    bei mir war es gar kein problem eine halteverbotserlaubnis vom ipm bureau zu bekommen. zuständig war der sehr nette herr blohm. ich glaube zumindest, dass sein name so war. einfach anrufen und nachfragen. das war allerdings zum 28.april. würde mich aber wundern, wenn sich seitdem etwas geändert hätte.


    p.s. daran kann man ausrechnen, dass ich jetzt auch seit fast 1 monat ein echter hcler bin;)

  • Und abschleppen habe ich schon etliche Male beobachtet. Es gibt einen netten Herrn mit Warnweste, der das Hausrecht vertritt und gegenenfalls auch das Abschleppunternehmen ruft.
    Man hat einige Mal das Drama, im Pascucci sitzend, mitbekommen, wenn der Fahrer noch kam und sein Auto schon am Haken hing.


    Viele Grüße

  • Mit Dixieland meinte ich, das ich sowohl Samstag als auch Sonntag gegen 7:00 morgens von irgendwelcher Live-Musik mit Applaus vom Kreuzfahrtterminal her geweckt wurde. Wahrscheinlich ein sehr früher Frühschoppen auf den Kreuzfahrtschiffen für das Ausschiffen ... Bin ja nur froh das es nicht gleich das Deutschlandlied war, das die Deutschland mittags beim Auslaufen zum Besten gegeben hat.
    Zum Thema Halteverbotszonen:
    Uns hatte die Frau von der Hafencity GmbH gesagt das die Hafencity GmbH überhaupt nichts mit den Halteverbotszonen zu tun hat, deswegen haben wir uns das gleich geschenkt.
    Und Verkehr am Kaiserkai:
    Es wäre ja sehr viel einfacher wenn der Kaiserkai Einbahnstrasse werden würde und das auch kenntlich gemacht werden würde. Viel von dem Chaos verursachen Fahrer die zu allem Überfluss auch noch entgegen dem Verkehrsfluss aus dem Kaiserkai wieder raus wollen...
    Gruß
    Michael

  • Quote

    Original von mklessmann
    Und Verkehr am Kaiserkai:
    Es wäre ja sehr viel einfacher wenn der Kaiserkai Einbahnstrasse werden würde und das auch kenntlich gemacht werden würde. Viel von dem Chaos verursachen Fahrer die zu allem Überfluss auch noch entgegen dem Verkehrsfluss aus dem Kaiserkai wieder raus wollen...
    Gruß
    Michael


    Das ist ja schon besser geworden, seit sie am Anfang vom Kaiserkai (also zum Großen Grasbrook hin) diese kleine Minisperre aufgestellt haben. Leider wirkt die auch nur, wenn sie zu sehen ist, also nicht dahinter oder gar noch davor zugeparkt ist.
    Ich meine mich zu erinnern, dass wir letztens erst einen Zettel im Kasten hatten zur weiteren Verkehrsführung hier (war glaube ich zum Beginn der Entkernung vom Kaispeicher A). Ich guck mal, ob ich den wiederfinde.
    Aus dem Gedächtnis würde ich sagen, dass dort stand, dass die LKW für die Bauschuttentsorgung vom Kaispeicher den Weg über die Klappbrücke nehmen werden, damit die nicht den ganzen Tag hier den Kaiserkai verstopfen, was bei einer allgemeinen Einbahnstrassenlösung - egal in welche Richtung - sonst der Fall wäre.

  • RE: Dixieland


    Das stimmt tatsächlich, ich bin letztes Jahr mit der QM2 eingelaufen, morgens um 6.30 Uhr, und da stand am Kreuzfahrtterminal tatsächlich eine Dixieland Combo :-)


    RE: Einbahnstraße


    Die Idee ist nicht schlecht und ein Teil des Kaiserkais ist ja schon Einbahnstraße, aber das ist kaum zu erkennen. Die Einbahnstraßenschilder stehen vom Kaispeicher aus kommend nach schätzungsweise 200 Metern am Kaiserkai.


    Eine perfekte Lösung wäre die Einbahnstraßenregelung und komplette Sperrung der Straße. Am Eingang ein sog. Pförtnerhäuschen von wo aus der Zufluß gesteuert wird. Damit wäre sichergestellt, daß der Verkehr fließen kann. Ich habe das vor Jahren in London in den Docklands erlebt, das war ja auch eine Megabaustelle und diese "Zuflussregelung" hat hervorragend geklappt. Da mußte man nicht bangen, ob man denn an seine Tiefgarage überhaupt ran kommt, bzw. ob man aus der Tiefgarage überhaupt auch wieder rauskommt.


    Noch hab ich ja Urlaub und lasse mein Auto tagsüber in der Tiefgarage stehen, aber ein wenig graut mir schon davor, wenn ich morgens zur Arbeit muß, am Besten noch nen frühen Termin und ich komm nichtmal aus der Tiefgarage raus..... das wird noch spannend.


    Aber der Blick aufs Wasser und auf die Schiffe entschädigt für Vieles und ein wenig Pioniergeist gehört halt dazu :-)

  • solange kreuzer anlegen, werden wir immer nette musik haben...oft mals beim ein- und auslaufen.
    hab mal auf der ms europa gearbeitet: dort gab es beim einlaufen in die verschiedenen häfen immer folklore-truppen des jeweiligen dorfes/stadt, die vorm schiff gespielt, getanzt und gesungen haben und eine bordband, die beim auslaufen aktiv wurde :)
    also schon mal shanties einstudieren!

  • Das wird dann bestimmt Pflicht, dass sich alle Hafencity-Bewohner bei ankommenden Kreuzfahrschiffen in Seemannstracht kleiden müssen und mit 'ner Pulle Rum in der Hand Shantys grölen :P

  • gute Idee - damit würden wir sicherlich mal fröhliche statt negative Schlagzeilen für die Hafencity ernten, und sowas stärkt die Gemeinschaft!
    Ahoi derweil von der Ex-Seemannschorleitung