Verkehrschaos am Kaiserkai

  • letzten Sonntag ging autotechnisch gar nichts mehr - von beiden Seiten strömten nur so die Autos (sehr viele Touristen) in die Straße, die "Baustellenseite" wie immer komplett zugeparkt und über zwei Stunden Hupkonzerte und Beschimpfungen unter den Fenstern - muss das eigentlich sein? Warum hat man die Einbahnstraßenregelung aufgehoben?? Das Argument "Klappbrücke" kann ich nicht gelten lassen - wenn die Brücke hoch sein sollte, kann man doch entweder eine Ausnahmegenehmigung schaffen oder den Kaiserkai grundsätzlich nur im unteren Drittel der Elbphilharmonie für Anleger befahren lassen.
    Und die Touristensaison beginnt erst.
    Am Sonntag haben dann zwei Polizisten Knöllchen verteilt, sich jedoch nicht genötigt gefühlt, den Verkehrsfluss wieder herzustellen - höchst unbefriedigend!
    Sind wir die einzigen, denen der Verkehrskollaps auf die Nerven geht?

  • Quote

    Original von Petra
    Am Sonntag haben dann zwei Polizisten Knöllchen verteilt, sich jedoch nicht genötigt gefühlt, den Verkehrsfluss wieder herzustellen - höchst unbefriedigend!
    Sind wir die einzigen, denen der Verkehrskollaps auf die Nerven geht?


    Nein, seid ihr sicher nicht.
    Aber die Polizei darf noch Nichts machen. Die Strasse gehört noch nicht wieder der Stadt, die Verkehrsregelungen unterliegen der HafenCity Hamburg GmbH. Ob und warum dort Knöllchen verteilt wurden, weiß ich nicht. Aber Abschleppen zum Beispiel muss von der HafenCity Hamburg GmbH angeleiert werden.
    April/Mai soll die Strasse gewidmet werden und damit ist sie dann wieder Stadtgebiet und dann kann die Polizei auch normal tätig werden.


    Was das Parken usw angeht. Vielleicht sollte man an beiden Enden der Strasse am Samstag morgen wieder diese halben Absperrungen hinstellen mit dem zusätzlichen Hinweis daran befestigt, dass es in der Strasse keine Parkmöglichkeiten gibt. Wenn es zu schlimm wird, dann könnte man bei der HafenCity Hamburg GmbH (Herr Menzel) vielleicht um Ordnungskräfte für die Wochenenden bitten, damit die den Touristrom regeln.

  • Moin,
    ich denke das sich die teilweise nervige Verkehrssituation in Zukunft nicht verändern wird. Es sei denn die Hauptverursacher (alle die in die "Anlieger Frei"-Strasse fahren ohne Anlieger zu sein) werden konsequent durch die Polizei mit einem Knöllchen verwarnt. Eine weitere zusätzliche Möglichkeit wäre den Kaiserkai als Anwohnerparkzone einzurichten,... müsste dann natürlich auch kontrolliert werden.
    Ich bin zwar kein Freund von solchen Regeln und Kontrollen aber ohne wird es wohl nur schlimmer werden.


    Dirk

  • N'Abend,


    das seh ich leider auch so. Passt alles gut zusammen: Stadt, Bezirksamt, Hafencity HH GmbH oder wer auch immer (interessiert mich auch nicht so sehr) wollen alle von der Hafencity profitieren, lassen aber die dortigen Anwohner relativ im Stich.


    Mein Ärger über die Ausartungen des letzten Jahres (Stichwort: Ständige (teilw. Voll-)Sperrungen über alle Sommermonate) ist noch nicht verraucht. Und auch wenn es dieses Jahr gottseidank weniger dieser aus meiner Sicht überflüssigen Veranstaltungen gibt, muss man ja Sorge bekommen, wenn der Verkehr bereits im Februar bei mittelmäßigem Wetter zusammenbricht. Was passiert dann erst im Juli bei Sonne?


    Anwohnerparken und Hinweisschilder auf nicht vorhandene Parkplätze an beiden Einfahrten zum Kaiserkai sind wohl die Lösung. Denn so wird noch zweite Reihe geparkt und es kommt gar keiner mehr durch. Es gibt ein großes zentrales Parkhaus, da muss dann eben der gemeine Touri oder Ausflügler hin. Aber es kann nicht sein, dass der Hafencityanwohner immer der Gelackmeierte ist und das von verantwortlicher Stelle billigend in Kauf genommen wird.


    Schönen Abend noch und viele Grüße
    Mirco

  • Ja, das "Cruisen" der Touristen am WE ist anstrengend. Dazu kommt hinter der U-Bahn-Baustelle das Parken der CARLS-Gäste - aber das wird kurzfristig nicht anders zu lösen sein, bis die EP fertig gestellt sein wird. das CARLS erfreut sich recht großer Beliebtheit und eine Ausweichparkfläche ist nicht vorhanden. Ausser das Carls geht einen Deal mit dem HTC ein, dass an WE und/oder abends den Parkplatz auf der Kehrweiderspitze öffnet - ich denke aber eher unwahrscheinlich. Das Speicherstadt-Parkhaus wird den meisten zu weit weg sein - insbesondere bei Shitwetter.


    ich sehe auch noch nicht die notwendigkeit, dass der HVV seine Buslinien über den kaiserkai führt - sämtliche Möglichkeiten (U3, U4 und Busse + Fähre!!) sind fussläufig vom kaiserkai erreichbar.
    es wäre besser und schöner, wenn der Kaiserkai zu einer verkehrsberuhigten Zone wird.


    ich denke auch, dass es sich aber von selbst regeln wird, denn wenn alle gastrobesucher (Sala Thai, Tai Tan, Wandrahm, Carls usw) abends in zweiter Reihe die Strasse vollparken, wird der HVV-Bus seine wahre Freude haben....


    Aber wenn das (chaotische) Verkehrsaufkommen so weiter wächst, dann wird's schwierig für die Anwohner....

  • Das Ausweichparken am CARLS wird im Sommer vielleicht doch ein wenig Abnehmen, zumindest, was die Freifläche beim Abgang runter zur Promenade angeht. Ich vermute mal stark, dass das CARLS im Sommer Tische draussen stehen haben wird und von daher selbst eine Lösung für das Problem suchen wird, denn da setzt sich ja kaum einer hin, wenn ihm ein Wagen über den Fuß fährt.


    Ansonsten, meine ich gehört zu haben, dass die Restaurants Parkplätze für ihre Gäste vorhalten müssen. Zumindest einen kleinen Teil.


    Quote

    So muss zum Beispiel das Carls 28 Besucherparkplätze im Gebäude nachweisen, die auch benutzt werden können.


    Quelle HafenCity News M. Klessmann bitte >>HIER<< klicken (unten unter Diskussionen mit aufgeführt).


    Ich vermute mal, dass die Kontrolle daran scheitert, dass die Touristen halt am Wochenende kommen und z.B. die Securitas-Leute da keinen Dienst haben.


    Vielleicht kann uns Herr Menzel dazu mehr Informationen geben. Ich wüßte jetzt nämlich auch nicht, dass ich bei überhaupt einem der Restaurants den Hinweis auf Parkplätze gesehen hätte, oder wie man dort hingelangen kann.

  • wow, 28 Plätze für das Carls...das wäre ein ganzes Parkdeck in der TG des Gebäudes...nun, kann ja durchaus möglich sein, wenn man sich mit den Büromietern diese teilt (ab 18°° oder ähnlich). Vielleicht muss CARLS auch in der EP mieten, was das Problem aber in den nächsten 2 jahren nicht löst.
    Derzeit wird noch auf dem unbebauten kaipromenadenbereich bei der Brücke geparkt, was aber eine Frage von max 3 Monaten sein wird...

  • Es ist uns nicht entgangen, dass sich die Verkehrssituation im Kaiserkai in den vergangenen Wochen wieder verschlechtert hat. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Mehrere Baufelder befinden sich im Endausbau, was vorübergehend deutlich verstärkten Handwerker- und Anlieferungsverkehr mit sich bringt; durch den Bezug weiterer Gebäude ist das Verkehrsaufkommen durch Anlieger generell größer geworden; die frühere Einbahnstraßenregelung im östlichen Teil des Kaiserkais musste aufgehoben werden, da ansonsten die Anlieger des westlichen Kaiserkais (zwischen Notausstieg und Elbphilharmonie) bei Öffnung der Sandtorhafenklappbrücke keine Möglichkeit mehr gehabt hätten, den Kaiserkai zu verlassen; der Kaiserkai wird speziell am Wochenende verbotenerweise als Parkfläche genutzt - sehr stark, allerdings nicht nur von externen Besuchern und Touristen; es ist richtig, dass die Gastronomien Parkflächen in den Tiefgaragen nachweisen mussten, diese bislang allerdings noch nicht immer in der vorgesehenen Weise genutzt werden.


    Was kann man tun? Zunächst möchte ich betonen, dass die Polizei im Kaiserkai nur in Gefahrensituationen eingreifen kann, da der Kaiserkai gegenwärtig eine Privatstraße ist und sich in der Zuständigkeit der HafenCity Hamburg GmbH befindet. Wie Sie wissen, haben wir während der Woche drei Sicherheitskräfte der Firma Securitas mit der Regulation des Verkehrs betraut. Sie sind dazu aufgefordert, die Verkehrssituation zu steuern und wenn dies erforderlich ist, mit Abschleppmaßnahmen eine fließende Verkehrssituation zu ermöglichen. In den letzten Tagen wurde erneut recht massiv von dieser Option Gebrauch gemacht.


    Auch die Situation an Wochenenden werden wir nicht mehr dulden. Von Seiten der Polizei gibt es die Beobachtung/den Verdacht, dass es oftmals regelwidrig abgestellte Fahrzeuge von Anwohnern sind, die ortsunkundige Touristen dazu ermutigen, im Halteverbot zu parken. Daher der Apell an Sie, die Straßenfläche nicht als Parkraum zu nutzen. Die vorhandene Beschilderung ist - auch nach Ansicht der Verkehrsexperten der Polizei - absolut eindeutig und ausreichend. Wir werden uns darum bemühen, dass die Beschilderung künftig auch tatsächlich eingehalten wird.

  • ich denke mal, das sman den temp. Baustellenverkehr ausklammern kann - denn diesen muss es geben, wird es auch geben udn der wird auch noch einige Monate anhalten. Dazu kommen diverse Umzugsunternehmer, Küchenbauer usw....anyway, wir sind ja alle mal eingezogen und waren auch froh, dass es geklappt hat, beim einen mehr, beim anderen weniger ;)


    Die Frage stellt sich - glaube ich - nach einer langfristigen Lösung, die ich aber nicht in einer stetigen "Abschlepparie" sehe...

  • Quote

    Original von eyu2008
    ich denke mal, das sman den temp. Baustellenverkehr ausklammern kann - denn diesen muss es geben, wird es auch geben udn der wird auch noch einige Monate anhalten. Dazu kommen diverse Umzugsunternehmer, Küchenbauer usw....anyway, wir sind ja alle mal eingezogen und waren auch froh, dass es geklappt hat, beim einen mehr, beim anderen weniger ;)


    Die Frage stellt sich - glaube ich - nach einer langfristigen Lösung, die ich aber nicht in einer stetigen "Abschlepparie" sehe...


    Ja, das ergibt sich. Baustelle ist halt da, muss sein und war uns allen vorher bekannt.


    Ein wichtiger Hinweis allerdings:
    Wenn wirklich Anwohner des Kaiserkais im Halteverbot oder gar zweite Reihe parken, ist dias natürlich ausgesprochen kontraproduktiv.


    Ich hoffe, dass zumindest dies jetzt nachlässt (sofern die Vermutung überhaupt zutraf).

  • Quote

    Original von Mirco
    Ein wichtiger Hinweis allerdings:
    Wenn wirklich Anwohner des Kaiserkais im Halteverbot oder gar zweite Reihe parken, ist dias natürlich ausgesprochen kontraproduktiv.


    Ich hoffe, dass zumindest dies jetzt nachlässt (sofern die Vermutung überhaupt zutraf).


    Dies wird ein frommer Wunsch bleiben! Auch am Sandtorkai sind über die Hälfte der Parksünder die Anwohner - selbst auf dem Radweg und vor den Einfahrten. Das Problem ist unserem zuständigen Polizisten, Herrn Steffen sehr wohl bekannt. Nur reine Kulanz seitens der Polizei rettet die Falschparker vor dem Abschleppen. Man scheint einfach zu faul zu sein, seinen Wagen in die TG zu bewegen .....

  • Quote

    Original von Mirco
    Ein wichtiger Hinweis allerdings:
    Wenn wirklich Anwohner des Kaiserkais im Halteverbot oder gar zweite Reihe parken, ist dias natürlich ausgesprochen kontraproduktiv.


    Ich hoffe, dass zumindest dies jetzt nachlässt (sofern die Vermutung überhaupt zutraf).


    Siehe dazu auch 'meinen Wunsch' >> hier klicken << da ging es um genau das.

  • zur Erläuterung von Dr.Menzl:
    schön, dass die Situation sich bessern soll - wir hoffen das Beste.
    Die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung kann ich jedoch nicht nachvollziehen, da dies bedingt durch die parkenden Autos auf der Baustellenseite und die U-Bahn-Baustelle eine der Hauptverursacher der Staus ist. Zum einen ist die Klappbrücke sehr selten hoch und zum anderen: Warum kann man nicht die Zufahrt von der Elbphilharmonie-Seite generell verbieten und die Ausfahrt in beide Richtungen zulassen? Dann würden nur die Anwohner des unteren Kaiserkais-theoretisch- entgegenkommen, da die Handwerker aufgrund der Größe der Fahrzeuge sicherlich vom Grasbrook zur EP durchfahren würden. Schon hätte man zumindest den Gegenverkehr minimiert.

  • @ Petra,
    wenn du die Zufahrt über die Brücke sperrst, dann hast du morgens alle Mitarbeiter der GARBE Group ud des Büros gegenüber und zumindest die Häuser daneben durch das vordere Ende des Kaiserkais einfahrend - insbesondere jetzt durch das "erhöhte Handwerkeraufkommen" sicher nicht sinnvoll.
    Ich denke die Aufhebung der Einbahnstrassenregel wird aus den beobachtungen der Security - Leute resultieren...

  • STIMMT!


    In der Woche ein Chaos von Kleintransportern und PKWs, am Wochenende werden die LKWs durch PKWs ersetzt. Alles Leute mit "Anliegen" ... denn am Strassenanfang steht ja eigentlich das "Verbotsschild" ... nur es interessiert keinen.


    Im Moment ist das in der Woche natürlich ein Drama, weil die Jungs die Hütten fertig bekommen müssen ... und wo sollen die hin? Nachvollziehbar, aber wo sind den die netten Herren, die mal vor langer Zeit wenigsten ein bisschen auf den Verkehrsfluss geachtet haben. Ich sehe die (wenn überhaupt) schlendernd mit Kaffee in der Hand, aber nichts machen.


    Ich oute mic hier gerne, dass ich bereits auch damals vor der Einbahnstrassenregelung x mal verkehrt da durch gefahren bin - schlicht aus Verzweifelung mangels durchkommen.


    Kurz um:
    In der Woche: Unterstützung bei der Verkehrsregelung (AKTIV!), bis die Laster weg sind. Geht wohl nicht anders.


    Am Wochende Strasse vorne soweit absperren, dass nur ein Auto durchkommt mit Hinweis auf Anwohnerstrasse. Ansonsten wird das garantiert auf lange Sicht eine TouriparkundSchau-Strasse. Am besten ein Kleinjob schaffen zur Kontrolle.


    Zusätzlich der Wunsch an die arogante Hochbahn: Die Umfahrt um das schöne Loch (und die buddeln noch eins(!)) ist mittlerweile fast nur noch mit einem Geländewagen zu befahren. Ist es den zu viel verlangt mal ein wenig ordentlichen Asphalt oder Beton glatt aufzubringen, so dass ein solch langes Provisorium nicht zum Off-road Parcour wird? Das abgegebene Versprechen die Strasse mind. 1x die Woche zu reinigen erwähne ich mal gar nicht mehr...


    Irgend was sollte BITTE hier mal passieren liebe HOCHBAHN und HafenCity-Manager.


    Danke!
    Michael

  • Hi,
    ich möchte nochmal auf den Generalverdacht der Polizei zurückkommen. Ich fahre nun eher selten Auto, und wenn dann am Wochenende wenn es hier am schlimmsten ist. Die letzte Idee, auf die ich als Anwohner kommen würde ist nicht in der Tiefgarage zu parken. Bevor ich mich dem Chaos draussen aussetze fahre ich doch lieber vor die Fahrstuhleinfahrt und erledige das was zu erledigen ist und fahre dann weiter. Mal vorausgesetzt es hat solche Beobachtungen tatsächlich gegeben, gehe ich also davon aus, das diejenigen die es betroffen hat einen wirklich guten Grund gehabt haben.
    Ich befürchte auch, dass die Polizei hier nicht wirklich repräsentativ ist. Mit Ausnahme vom letzten Sonntag sieht man Polizei hier eher selten.
    Um nochmal ein eher lustiges Erlebnis zur Diskussion beizusteueren: Vorhin wollte ich aus der Tiefgarage rausfahren. Ging nicht, weil eine Gruppe von ungefähr dreissig Wanderern mit Tirolerhut mir entgegen kamen - nicht auf dem Fussweg sondern auf der Strasse. Und natürlich keinerlei Anstalten machten mich durchzulassen, eher den Eindruck erweckten als wenn ich jetzt gerade extrem stören würde ;-)
    Ich befürchte ehrlich gesagt, dass wir die Zeiten mit den Bauarbeitern noch zurücksehnen werden, wenn wir nicht irgendeine vernünftige grundsätzliche Lösung finden - mir fällt nur gerade keine ein ...
    @HafenHaaase bzw. Michael
    Seit wann bist du denn HafenHaase? ;-)
    Gruß
    Michael

  • Quote

    Original von HafenHaase
    aber wo sind den die netten Herren, die mal vor langer Zeit wenigsten ein bisschen auf den Verkehrsfluss geachtet haben. Ich sehe die (wenn überhaupt) schlendernd mit Kaffee in der Hand, aber nichts machen.


    Also ich sehe die hier an der Mündung Am Kaiserkai / Großer Grasbrook schön öfter, wo sie eingreifen. Letztens hatten sie hier auch viel Spaß mit dem Abschleppen von Alarmgesicherten Wagen. Die Fahrer der Abschleppwagen tun mir jetzt noch leid. Die ganze Zeit so einen Wagen hinten drauf zu haben, dessen Alarmanlage bei jedem Halten, Anfahren und Kurvefahren wieder losgeht ist wirklich kein Zuckerschlecken. Aber ich war doch recht froh, als sie mit den Dingern aus der Strasse raus waren. War ziemlich laut diese Abschleppaktion.


    Die Bauarbeiter usw verstehe ich während der Woche ja auch vollkommen. Die müssen fertig werden und die stehen sicher mehr als nur einmal hier in der Strasse im Stau, wohl wissend, dass sie selbst, wenn sie erstmal an ihrem Ziel angekommen sind selbst einen veursachen werden, weil sie da abladen müssen.

  • Ich weiß nicht, wann sie anfingen heute, die Zwei von der Securitas, aber bei meinem Blick aus dem Fenster um ca. 11.30 Uhr fielen sie mir auf. Sie, ihr weißer Wagen und der Abschleppwagen, der gerade dabei war den Wagen aufzuladen, der zwischen der Einfahrt Am Kaiserkai 2 und dem Haus Am Kaiserkai 4 auf der Strasse stand. Kaum war er weg, da fuhren die Zwei von der Securitas weiter, um sich den Rest der Strasse anzusehen.
    Keine Viertelstunde später sah eine Reinigungskraft aus der Tür und ihrem Verhalten nach ... war das wohl ihr Wagen gewesen, aber so sah sie weder Wagen, noch Abschleppwagen oder Securitas mehr. Der 'Nicht-Parkplatz' war aber nicht lange frei, denn kurz darauf stand da ein neuer Wagen. Und die Securitas fotografierte bei ihrer nächsten Runde ihn, sowie alle anderen Wagen, die die Strasse entlang standen. Der Abschleppwagen kam wieder, da waren die 'Fotografen' noch nicht wieder an diesem Ende der Strasse angekommen, also fuhr er langsam weiter auf der Suche nach dem weißen Wagen der Securitas.
    Sein Blinklicht war noch zu sehen, da hält vor unserem Haus ein weiterer Wagen. Fahrer steigt aus und nimmt was aus dem Kofferraum. Auf meinen hinuntergerufener Hinweis: "Da würde ich nicht stehen bleiben, die schleppen heute ab." bekam ich ein "Ich steh hier aber immer." zurück. Ich versuchte es noch mal mit "Und weil die Strasse immer verbotenerweise zugeparkt ist, schleppen sie jetzt auch am Wochenende ab. Da vorne ist der Abschlepper." Aber der gute Mann nahm seinen Karton und machte sich davon. Gut, wer nicht will....
    Aber da kamen schon Abschleppwagen und Securitas in trauter Zweisamkeit zurück und wollten beginnen den Wagen von dem Platz neben der Einfahrt aufzuladen. Der Herr kam dann doch wieder - noch immer seinen Karton unterm Arm - und sprach mit den Securitas Leuten, telefonierte und schwups kam aus einem Hauseingang eine Frau, um ihren Wagen vor dem Abschleppen zu retten. Er packte seinen Karton auch wieder in den Kofferraum und verschwand samt Wagen.
    Aber die Strasse ist lang und der Abschleppwagen fuhr einfach rückwärts weiter bis zum nächsten Wagen, geparkt auf der Strassenseite gegenüber dem Wandrahm. Ich wollte schon hinunterrufen, dass die Fahrerin im Wandrahm sein müßte (da hinein war sie vor 10 Minuten verschwunden), da kam sie auch schon gerannt. Diskussion mit den Securitas-Leuten, schnell noch den Schlüssel geholt und den Wagen wegfahren.
    Der Abschlepper fuhr einfach rückwärts weiter bis zum nächsten Wagen ....
    Ich sah noch, wie die Dame aus dem Wandrahm nach einer Runde um den Block einen wirklichen Parkplatz fand und wie ein Herr seinen Wagen vom Behindertenparkplatz fuhr, dann war mein Essen fertig und ich gab meinen sehr interessanten Platz am Küchenfenster auf.
    Immer wenn ich später aus dem Fenster sah, war die Strasse vor unseren Häusern frei. Es geht also.


    Edit: Gröbste Rechtschreibfehler beseitigt

  • Dann habe ich also gestern doch richtig vermutet.
    Denn als ich gegen Mittag aus meiner Tiefgarage fuhr, sah der Kaiserkai ganz anders aus... Es war plötzlich eine richtig große Strasse, mit viel Platz und keiner Notwendigkeit entgegenkommenden ausweichen zu müssen.
    Abschlepper hatte ich zwar nicht gesehen, aber ich dachte mir schon das sie hier am Vormittag schon viel zu tun gehabt haben müssen.


    Mir tun die abgeschleppten natürlich leid, denn billig ist das nicht, aber es geht wohl nicht anders.


    Vielen Dank an die Verantwortlichen für diese Aktion.
    Das ist doch ein schönes Beispiel dafür, daß dieses Forum etwas bewirken kann.


    Gruß
    Dirk

  • Quote

    Original von dipego
    Vielen Dank an die Verantwortlichen für diese Aktion.
    Das ist doch ein schönes Beispiel dafür, daß dieses Forum etwas bewirken kann.


    Dem möchte ich mich gerne anschließen.