Parksituation am Großen Grasbrook führt zu Geisterfahrern

  • :S Ich glaube die Parkplatzsuche wird ein Dauerthema bleiben. Es ist doch so, dass jeder Autofahrer/in gerne vor seinem Ziel parken möchte. Das ist aber leider nicht möglich und für unseren Stadtteil Hafencity besonders selten. Für viele Besucher ist es einfach unmöglich. Ein kleiner Spaziergang ist aber auch ganz erholsam. Viele unserer Besucher kennen aber das Parkplatzproblem nicht, vielleicht wird es erst in das Bewustsein unserer Besucher einkehren, wenn die Medien darüber berichten. Ich möchte aber nicht die vielen Besucher abschrecken, mir sind sie herzlich willkommen, sie bringen Leben in unseren Stadtteil und das ist gut so !

  • Natürlich sind die Leute willkommen. Aber wenn ich den Rathausmarkt besuchen will, dann versuche ich auch nicht mit dem Auto da hin zu fahren, oder parke in einem Parkhaus. Ich glaube, der Punkt ist bei den Leuten noch nicht so ganz angekommen.
    Lustig ist ja auch, wenn sie im Kaiserkai parken und dann erstmal Richtung ViewPoint oder Speicherstadt laufen ... dann hätten sie auch weiter weg parken können, denn umsehen wollen sie sich ja ohnehin.

  • Besonders lustig wird es, wenn im Sommer die Klappbrücke wieder häufiger oben ist. Dann können wir den Kaiserkai in diese Richtung nämlich nicht verlassen und sind auf die Ausfahrt Richtung Großer Grasbrook angewiesen.


    Ich habe beim Kommisariat 14 nachgefragt: Sie sind zuständig für diese Kreuzung. Halten und Parken ist dort - wie auf jeder Kreuzung- natürlich verboten. Wir können uns jederzeit an die Wache 14 (+49 (040) 428651410) wenden oder auch unter 110 anrufen. Ich komme mir da zwar wie ein Blockwart vor, aber wahrscheinlich wird es nicht ohne dauerndes Abschleppen gehen, damit sich die Situation nicht etabliert.


    Vermutlich liegt es wirklich am Pflasterstein. Der erste Autofahrer ist einfach dreist und alle anderen folgen gedankenlos. Wenn dort erstmal zwei, drei Autos stehen, sieht es ja wie ein Parkstreifen aus. Und Mitdenken ist nicht Jedermanns sache...Der Pflasterstein wird leider auch erhalten bleiben, wenn die letzte Asphaltdecke aufgebracht wird.
    in paar Schilder wären schön und sicher hilfreich. Wahrscheinlich müssen wir Anwohner die selbst malen. Wäre ja netter Event bei schönem Wetter ;-)


    Gruss
    HafenHaase

  • Ich denke, hier könnte ggf. nur eine "Radikallösung" kurz- und mittelfristig für Abhilfe schaffen:


    1) Die HC wird als "autofreie Zone" ausgewiesen, soll heißen, nur Anwohner bzw. Berufstätige mit Arbeitsstätte in der HC und Busse ddürfen dort parken


    2) Dies wird mit codierten Schranken durchgesetzt, die vor dem Bankhaus Wölbern und vor dem Vespucci-Haus angelegt werden bzw spätern an weiteren geeigneten "Knotenpunkten"...


    3) Am Wochenende werden die angrenzenden Parkhäuser auf Dränger der HafenCity GmbH einen "Sondertarif" einführen.


    Übrigens, wir haben unseren Beitrag zu der Parkplatzsituation dadurch beigetragen, indem wir kein Auto mehr in Hamburg haben und unsere beiden TG-Plätze an 1 Tag (vermutlich viel zu preiswert... :) ) vermieteten...Es kann sehr entspannend sein, wenn man abends von der U-Bahn kommt und als Fussgänger durch alle chaotisch parkenden und hupenden Autos hindurch und in kürzester Zeit zu Hause ist...


    Vielleicht trägt der Beitrag wenigstens zur "grundsätzlichen Überlegung" bei... :D

  • @ Bernd:


    schon recht radikal, aber mir würde es gefallen :)


    anyway, am wochende wieder mal bewusst an der Kreuzung vorbeigelaufen - das Problem entsteht auch, da die gepflastere Fahrbahndecke noch etwas höher liegt als die aspahaltierte (es fehlt wohl noch eine Schicht...), dadurch entsteht für den gemeinen Besucher von aussen leicht der Eindruck, man fährt auf eine Parkfläche "drauf"....

  • Ich sehe schon, das wird sicher beim HafenCity-Treff (Mi 8.4. ab 19.00 Uhr dieses Mal im Wandrahm) noch diskutiert werden.


    Ich finde die Idee von aufs Pflaster gemalten Abbiegepfeilen gar nicht so schlecht, das wären nicht noch zusätzliche Schilder und wenn sie schon auf dem Nicht-Besteinten Teil der Strasse beginnen würden, sollte eigentlich jeder erkennen können, dass das nicht zum parken sein kann.


    Als Blockwart wurd ich auch schon bezeichnet, .. das ist halt so.

  • Neue Info von gestern direkt vom Revier 14: Sie dürfen nun aktiv werden und tun das auch. Also ab Wochenende mal sehen. Ansonsten im Revier anrufen und sie eilen herbei...meinten sie. Prima!




    Diese Pflasterungslösung macht auch in anderen Stadtteilen ärger.


    Ist erhöht, da noch Asphaltdecke angearbeitet wird.




    Das mal so in Kurzform.




    (-: Michael

  • Ich finde wir sollten uns alle über dieses Problem freuen, denn es zeigt dass die HafenCity angenommen wird, dass viele Menschen gerne Ihre Freizeit hier verbringen und die HafenCity eine Touristenattraktion wird.


    Es kommen Menschen und mit Ihnen Leben, Freude, Aktion und halt auch Autos in die HafenCity. Ich habe noch keinen wirklich schönen Ort auf der Welt gesehen an dem nicht das Logistikproblem eine Rolle spielt.


    Wer den Honig mag muss das Summ Summ der Bienen ertragen, nicht erst seit Balu aus dem Dschungelbuch kennen wir diese Weisheit.


    Ist es nicht gerade das Interessante am "Pionier" sein dass man sich nicht in eine fertige Infrastruktur setzt und konsumiert sondern proaktiv und konstruktiv mitgestaltet.


    Wir sollten uns freuen dass Menschen kommen und sich bei uns aufhalten und Ihnen verzeihen wenn sie falsch parken. Wir sollten grossherzig und tolerant auf die Menschen zugehen die dafür sorgen dass das Projekt HafenCity funktionert statt uns darüber zu freuen dass das Budget eines Vaters der mit seiner Familie einen Sonntag in der HafenCity verbracht hat belastet wird.


    Natürlich kann man alles verbieten und sperren und kontrollieren ......... vielleicht können wir auch den Zaun vom Freihafen einfach verlegen ........ aber ist das wirklich das Viertel das wir haben wollen ??


    Einen schönen Tag, hoffentlich ohne Falschparker, und somit genug Zeit sich der Sonne zu erfreuen !


    Marcus

  • Im Prinzip richtig: Leider bedeutet das Parkchaos im Kaiserkai teilweise aber schon eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität für die Anwohner. Mit nem harten Job und viel Stress muss dann nicht noch in der freien Zeit ein Hupkonzert vor dem Schlafzimmerfenster provoziert werden. Wir sind nicht Staffage für HC-Besucher sondern Menschen, die hier ihren Alltag leben. Die HC ist nicht Disneyland, sondern ein Wohn- und Arbeits-Stadtteil einer Großstadt. Und das "dicke" Ende mit der Philharmonie kommt ja erst noch.


    Daher schließe ich mich an, wenn Du etwas Gelassenheit (und keine Schadenfreude) anmahnst, kann aber auch die grenzenlose Toleranz ggü. dem "Summ Summ" nicht teilen.


    Liebe Grüße


    Mirco

  • stimmt... nur das ich fast im dunken da rein gefahren wäre - und der Vorfahrer auch. War etwas überraschend.

    Vielleicht kann man die Metallstäbe einfach gegen die bekannten rot-weiß gestreiften Barken austauschen. Dann ist es sichtbarer, aber natürlich nicht mehr ganz so leicht zu transportieren.

  • Moin,


    mal abgesehen davon, dass die Kreuzung Samstag und Sonntag wieder vollgeparkt war (auch ein Anruf bei der Polizei änderte da wenig dran), so stand dort Freitag doch tatsächlich ein Reisebus und parkte. Zum Glück sass der Fahrer noch drinnen. Als ich ihm sagte, dass das eine Kreuzung sei, erklärte er der Stadtführer/Reiseleiter hätte ihm gesagt, er könne da parken bis der mit der Gruppe wiederkommt. Der Bussfahrer ist dann aber ohne Murren weggefahren und hat es eingesehen.
    Leider habe ich vergessen zu fragen, woher sie den Reiseleiter/Stadtführer haben.


    Ich bin immer noch für aufgemalte Orientierungs-Hilflinien auf den zuführenden Strassen und der Kreuzung. Das ist eine Methode, die man nicht Samstagmorgens auf- und Sonntagabends wieder abbauen muß (im Gegensatz zu Barken, Stäbe mit Flatterband oder Hütchen).

  • Dem stimme ich zu. Da muss die Stadt leider nachbessern (Pflastersteine entfernen, Idioten-Hilfslinien auftragen). Ästhetik hin oder her ...
    Wie bringen wir den ersten (Pflaster-) Stein ins Rollen?

  • Gute Frage von meinem Vorredner - Die Polizei scheint das ja nicht zu interessieren (korrigiert mich falls dem nicht so ist). Um den Bogen zum KK zu schaffen....Wenn in ein paar Wochen der KK geteert ist (bleibt es bei Mai/Juni ?) und an die Stadt übergeben wird, werden wir keine Securitas Aktionen mehr sehen (oder ?). Also: Was tun ?

  • Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es eine sinnvolle Lösung für dieses Problem geben muss. Wir fliegen zum Mond und spalten Atomkerne, aber das Verkehrschaos bringt uns an unsere Grenzen? Das kann ja nicht sein! Die Verantwortlichen (wer auch immer das ist) können sich nicht taub stellen. Die Problematik des Kaiserkais wird sich auch auf die neuen Quartiere ausweiten, wenn dort die ersten Geschäfte und Gastronomiebetriebe eröffnen.
    Leider weiß ich im Moment auch nicht, wie wir zu einer konstruktiven Lösung kommen. Und das dauernde Abschleppen ist es doch nun auch nicht.
    Wann wird denn die Straße an die Stadt übergeben?


    Hafenhase

  • Moin,


    eigentlich sollte das im Mai sein, glaube ich, aber zuvor bekommt die Strasse noch eine neue, endgültige Strassendecke. Also das sollte jeder mitbekommen, wann das ungefähr ist. Ich denke mal im Juni.


    Verwundert bin ich, dass dieses Wochenende die Kreuzung durchgehend frei war. Es geht also, dass die Leute ordentlich parken oder den Wagen gleich zuhause lassen.