Anleger Elbphilharmonie

  • Der Anleger ist endlich fertig. Ursprünglich sollte er bereits im Vorjahr in Betrieb gehen und den Anleger im Sandtorhöft ersetzen. Jetzt geschieht gar nichts und Infos der Verkehrsbetriebe gibt es ebenfalls nicht. Weiß hier jemand etwas Näheres? :?:

  • Hallo Ko-Ka,



    ich hatte mich tatsächlich vor ca. 2 Wochen in gleicher Angelegenheit an die Hadag gewandt und bin dann an den HVV verwiesen worden... anbei die Antwort:



    wir danken Ihnen für Ihre Anfrage zum Start der Bedienung des Anlegers Elbphilharmonie, die uns auch von der HADAG zugeleitet wurde.


    Voraussetzung für die Bedienung des Anlegers ist seine Fertigstellung – die wir kurzfristig erwarten – sowie eine vernünftige landseitige Zuwegung. Wir haben für die Bedienung des Anlegers der bisher zuständigen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bereits im letzten Jahr ein Konzept unterbreitet. Eine Entscheidung darüber wurde aber vor der Wahl nicht mehr getroffen. Nun liegt die Zuständigkeit bei der Behörde für Wirtschaft, deren Senator erst am heutigen Tage von der Bürgerschaft bestätigt werden soll. Wann dann in der Behörde über dieses Konzept beraten wird und wie das Ergebnis aussehen wird, können wir nicht abschätzen. Deshalb können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt auch nichts zu einem möglichen Umsetzungstermin sagen.


    Wir bedauern, Ihnen keine andere Antwort geben zu können und hoffen auf eine baldige Entscheidung der Behörde.


    Mit freundlichen Grüßen


    Volker von Rumohr
    Busverkehr / Angebot


    ..... Also Abwarten und Tee trinken...?! Die Frage ist, wie hoch der neue Senat dieses Thema "priorisiert".... Ich bin aber optimistisch, dass wir zum Sommer direkt an der Promenade werden anlegen können... :)

  • Vor dem Hafengeburtstag wurde der Anleger ja nun fertiggestellt.


    Es fehlt noch ein Fahrkartenautomat und ein Unterstand für authentisches Hamburger Wetter - wahrscheinlich wird jetzt noch ein internationaler Designwettbewerb ausgerufen und in den Gremien der Hafencity GmbH diskutiert, ob vor Erteilung der Anlege-Genehmigung, die HADAG alle Schiffe mit polytonen Lautsprechern ausstatten muss, damit das auch dem hiesigem Niveau enspricht, wenn aus den Lautsprechern der 62 "Achtung die Gangway wird bewegt" Richtung Kaiserkai schallt..


    Wenn es in dieser Geschwindigkeit weitergeht, freue ich mich schon auf die Eröffnung bei Glühwein in der Vorweihnachtszeit.

  • Zunächst sollte man mal das absolut nervige Geknarre beheben, welches einem auf dem Balkon den letzten Nerv raubt. Gestern war es wieder besonders heftig!!!

  • Der Anleger wird "Elbphilharmonie" heißen. Auf dem Informationsplakat zum Elbe-Jazzfestival wird er so bezeichnet. Das lästige Knarren rührt vom rechtem Laufrad des Anlegers her. Dieses Rad ist etwas zu eng an der Führungsschiene, sodaß es bei Bewegungen zu diesem durchdringenden Geräusch kommt. Das Problem müßte sich relativ einfach lösen lassen: Entweder versetzen der Führungsschiene nach rechts oder abwarten bis diese Schiene sich durch das andauernde Scheuern abgeschliffen hat. Ich bin gespannt wann und wie die Behörden hier reagieren werden. :?:

  • Also Hafencity GmbH und HADAG warten auf die BSU Behörde für Stadt und Umwelt.
    Ich habe mal die BSU angemailt mit der Frage nach Inbetriebnahme.


    Das Schreiben lässt mich kopfschüttelnd zurück:



    Die genannten Argumente klingen für mich nicht sehr überzeugend.


    Mir erschließt es sich nicht, warum wir eine neue Fährlinie brauchen sollen. Bisher war immer die Rede davon die 62 zu verlängern. Ein Fluss eine Linie. Durch den Wegfall des Anlegers Sandtorhöft oder Ergänzung, würde sich die Fahrzeit wohl um 2 bis 5 Minuten verlängern. Die dafür entstehenden Diesel- und sonstigen Betriebskosten bringen natürlich die Stadt an den Rand des Ruins. Und einfach eine bestehende Linie verlängern ist natürlich viel zu profan.
    Den verkehrlichen Bedarf existiert m.E. ja jetzt schon in Form der vielen tausenden Touristen, die hier ja auch jetzt schon die Elphilharmonie besichtigen. Die würden so eine Rückfahrt mit der 62 sicher gerne in Anspruch nehmen. Die BSU hat das scheinbar noch nicht mitbekommen.
    Wenn der Anleger Sandtorhöft doch in unmittelbarer Nähe liegt, warum hat man denn da überhaupt extra einen gebaut? Um Ihn jetzt 2 Jahre nicht zu nutzen?
    Was wohl der Rechnungshoft von diesem kreativen Einfall hält?
    Was meint denn das Forum dazu?

  • "...da eine Einbindung in die derzeitige Linie 62 wegen der längeren Fahrzeiten
    nicht mehr möglich ist..."


    Das ist die offizielle Leier von HADAG und BSU. Wer erklärt mir jetzt, warum ich regelmäßig erlebe, dass die 62er am Sandtorhöft 5-10 min. Fofftein machen, bevor es wieder Richtung Landungsbrücken geht?


    Und wie viel länger dauert es wirklich, 100m an der Elbphilharmonie vorbei zu fahren, um am Dalmannkai statt am Sandtorhöft anzulegen?

  • die Antwort der Behörde ist schon erstaunlich, früher war der neue Anleger als gute Anbindung an die Elbphilharmonie gedacht, das macht auch Sinn, denn das bisherige Verkehrskonzept für fie Elbphilharmonie ist freundlich ausgedrückt sehr suboptimal.Diese Verzögerung dazu noch begründet mit einer neuen Linie nach Wilhelmsburg macht wenig Sinn. Ich gewinne den Eindruck, daß erst gebaut wird und dann sucht man nach einem stimmigen Verkehrskonzept. In der freien Wirtschaft dürfte so nicht gearbeitet werden. :thumbdown:

  • Wirklich erstaunlich, wie sich die Verantwortlichkeiten und Argumente verschieben... erst schiebt die HADAG bzw. der HVV das ganze in die Verantwortlichkeit des Hamburger Senats hinsichtlich der Freigabe der Zugangswege, nun ist es plötzlich offenbar für den HVV wirtschaftlich nicht mehr interessant.... Wie schon die Vorgänger schrieben, ist die ganze Argumentationskette nicht besonders schlüssig... warum soll eine neue Fährstrecke nach Wilhelmsburg viel wirtschaftlicher sein als eine Verlängerung der 62...?? Bei einer Verlängerung müsste auch die Station Sandtorhöft nicht mehr angefahren, sondern gleich an der Elphi angelegt werden... Oder soll es später tatsächlich 2 Anleger in unmittelbarer Nachbarschaft geben?? Das finde ich dann eher "unwirtschaftlich"...!Die meisten Besucher, die am Sandtorhöft anlegen, wollen sowieso in die HC.... Also, liebe BSU, denkt nochmals über dieses "Konzept" gründlich nach! Ein schneller Fähranleger in der Hafencity wäre für Tausende von Touristen, aber auch für die Anwohner selbst ein zusätzlicher Vorteil! Und ich denke doch, dass auch die Verantwortlichen in der BSU in der Lage und willens sind, ihre eigenen Argumente und Pläne nochmals zu überprüfen.....

  • Also wenn ich mir die Mittelseite in der HafenCity Zeitung ansehe, dann hat irgendeine Stelle (eben die, woher die Karte ist) die 62 schon bis dahin verlängert... mal sehen, wann den Verantwortlichen das auffällt, dass das mit recht wenig Arbeit zu machen ist. Der Anleger Sandtorhöft ist für Touristen auch nicht wirklich leicht zu finden, wenn sie ihn zu Fuß erreichen wollen.

  • Moin meinen Lieben Nachbarn,
    ...... mich wundert das alles gar nicht mehr. Seit fünf Jahren (seit dem wir hier wohnen) ist es immer das gleiche Spiel - es kommt immer jemand (mit andere Zuständigkeit) woran einige Umsetzungen wieder scheitert. Und gerade die Jungs und Mädels von Verkehrsauschuss (HVV mit eingebunden) haben m.E. keine kenntnise was, wie und wann in HC gebraucht wird (siehe Brückenmoderniesierung, eine wünschenswerte Busline Richtung St.Pauli und Altona, Anleger für Linie 62). Der Verkehr ist bei der Planung der HC nicht mit bedacht worden.


    Aber ich muss auch Kritik an uns alle Richten - was machen wir den außer hier im Forum zu meckern. In Altona oder andere Stadteile, da würde die Anwohner "alarm" machen und ihre gewählten Vertreter ansprechen.


    Und nach dem ich dieses geschrieben habe kommt sicherlich auch wieder einer von den "Neuen" auf die Idee mir vorzuschlagen doch wegzuziehen. Nö - ich sprechen mit meinen gewählten Verteter!
    In dem Sinne
    Lieben Gruss Sebastian

  • der zuständige Wirtschafts-und Verkehrssenator Herr Horch wohnt ja auch in der Hafencity Am Kaiserkai, wir sollten ihn direkt ansprechen. Ich werde es bei nächster Gelegenheit ohnedies machen. Der Artikel im Hamburger Abendblatt zeigt wie verworren die ganze Angelegenheit ist, noch kann der Senat dies auf den alten Senat schieben, aber entschieden muß die Sache vom jetzigen Senat. Mit etwas logischem Denken sollte dies kurzfristig doch möglich sein. ;)

  • Man kann den Eindruck gewinnen, da versucht jemand, den Sprung über die Elbe jetzt mit der Fähre durchzusetzen....Ich hatte es bislang auch immer so verstanden, dass die 62 verlängert wird. Ist ja auch total sinvoll, wenn man zwischen Landungsbrücken und Elbphilharmonie auf dem Weg ins Konzert zweimal die Norderelbe queren muss :thumbdown:
    Wilhelmsburg braucht sicher auch eine Anbindung, aber warum muss dass mit dem neuen Anleger gekoppelt werden?
    Fügt sich aber nahtlos ins bisherige Verkehrskonzept ein: einfach nicht nachvollziehbar...


    Hafehase

  • HA 13.9.2012:
    "Im Gespräch mit dem Abendblatt kündigte die Hadag-Chefin zum
    Fahrplanwechsel im Dezember 2012 auch Veränderungen an, die
    offensichtlich eine Reaktion auf die kontinuierlich gestiegenen
    Fahrgastzahlen sind: So wird die Linie 62 dann an den Landungsbrücken
    enden. Eine neue Linie 72 wird die Anlegestellen Landungsbrücken,
    Arningstraße und Elbphilarmonie (ersetzt Sandtorhöft)
    bedienen. "Dadurch
    wird die Linie 62 entlastet", sagt Müller-Remer. Auf der soll der
    15-Minuten-Takt im Zeitraum von April bis September um eine Stunde bis
    22.15 Uhr verlängert werden."


    aus http://mobil.abendblatt.de/ham…ndler.html?cid=Startseite


    PS: Die Arningstraße gibt es offiziell gar nicht mehr, weil Google sie offensichtlich vergessen hat.