Posts by Dahler

    Dazu eine Randbemerkung:
    Wenn wir diese Wiki-Definition ("Das Verb kolportieren wird in Anlehnung an seine ursprüngliche Bedeutung heute abwertend mit dem Verbreiten von Gerüchten und Gesellschaftsklatsch gleichgesetzt") zugrundelegen, ist hier das falsche Verb verwendet
    worden:
    Es handelte sich ja eben gerade nicht um eine "kolportierte Aussage", sondern um die
    exakte Wiedergabe (!) der Aussage des Herrn B.U.


    Einen schönen Tag allerseits.

    Die von Herrn Dr. Menzl angesprochene "erhöhte Kontrolldichte" (hoffentlich auch
    mit entsprechenden Konsequenzen) wäre ja sehr schön, denn bisher fehlt auch bei
    persönlicher Ansprache jede Einsicht bei den Beteiligten: So teilte mir heute der
    Hafenmeister, Herr Bernd Usadel, mit: er betreibe diese Arbeit ehrenamtlich und habe
    deshalb den Pollerschlüssel mit der ausdrücklichen Parkgenehmigung für sein
    Privatfahrzeug HH-US 563 (unmittelbar neben dem Hauseingang Nr. 62!) erhalten.


    Abgesehen von der skurrilen Verbindung von ehrenamtlich und vermeintlichem
    Sonderparkrecht scheint sich (unbeschadet der ausstehenden klaren Dauerregelung durch
    die zuständige Behörde) die Problematik vorab schon einmal allein durch eine etwas
    restriktivere Vergabepraxis der Pollerschlüssel entschärfen zu lassen.

    Hallo Herr Schärer,


    ich habe die Diskussion über die Beleuchtungsprobleme mit Interesse verfolgt. Nachdem Sie mich hierzu nun direkt angesprochen haben, teile ich Ihnen gerne mit, daß für Lampenkontrollgänge, Reparaturen und evtl. Leuchtmittelwechsel die Hausverwaltung Bauverein zu Hamburg zuständig ist.


    Allerdings möchte ich mir bei der Gelegenheit zu dem Problem doch zwei Randbemerkungen gestatten:


    1.
    Während des "Kulturfestes" mit Bratwurst und Oktoberfestzelt wurden selbst rot verkleidete Lampen auf der Promenade nicht beklagt, sondern offenbar für ausreichend hell gehalten.


    2.
    Auch wenn hier (auf dem staatlich großzügig dimensionierten und und dann privat finanzierten Teil) jede zweite oder dritte Lampe ausfällt, ist dies immer noch ein Lichtermeer im Vergleich zu den düsteren (staatlich betriebenen) Pontons und der südlichen (teilfertigen) Sandtorhafenpromenade.



    Und im übrigen, wenn wir schon bei offenen Fragen sind: Neben der Lampenthematik fallen mir doch spontan noch viele andere mindestens gleichwichtige Punkte ein, über die zumindest ein Nachdenken über mögliche Lösungen lohnte. Ich will nur eben vier aufzählen:


    1.
    Die Zufahts-Poller am westlichen Promenadenende sind inzwischen nur noch Deko, d.h. daueroffen. Damit verkommt die nördliche Promenade des Sandtorhafens zur Baustellenzufahrt z.B. für das Oval mit Bürohaus (!). Und die freien Flächen (z.B. die Fläche zwischen den Hausnummern 62 und 64 (Dock 4/China Shipping) werden als Dauerparkplatz geduldet.


    2.
    Ebenso wird auch das wilde Parken auf Geh- und Radweg einschließlich teilweisem Zuparken der Einfahrten am Sandtorkai offensichtlich geduldet.


    3.
    Während für das Kulturfest ausreichend Geld sogar zum Aufreißen des neu erstellten Mittelstreifens einschließlich provisorischer Neu-Asphaltierung und anschließendem Rückbau problemlos verfügbar war, fehlt es (oder das Interesse daran) unverändert für andere wichtigere Dinge wie z.B. ein paar Fahradständer (einige vorhandene wurden sogar entfernt!) und für eine auch nur einfache Mittelstreifenbegrünung.


    4.
    Die Zufahrts-, Abfahrts- und Parksituation für die hoffentlich irgendwann fertige Elbphilharmonie ist m.W. ja auch noch immer ungeklärt. Oder wird die allabendliche Nutzung des Sandtorkais als Busparkplatz (mit allen Begleiterscheinungen wie Lärm, Abgasen usw.) als den Anwohnern zumutbare Lösung angesehen?


    Viele nachbarschaftliche Grüße
    Christian Dahler

    Nächste Saison? Erst hieß es 2006, dann 2007, und dann ?
    Jedenfalls heißt es in deraktuellen Hafencity-Broschüre vom Oktober 2006 nunmehr auf Seite 30: "... ist die Planung abgeschlossen, Ende 2007 soll der erste Ponton eigeschwommen werden". Also der erste (!), von weiteren oder gar von Schiffen ist nichts weiter zu hören.

    Ich freue mich, hier eine Auflistung der Auswirkungen zu lesen, die wohl nur die Folge einer Planung vom grünen Tisch aus und ohne jede am Planungsort gewonnene
    Ortskenntnis sein kann. Ich freue mich darüber jedenfalls dann, wenn es hier wirklich zu Verbesserungen kommen sollte.


    Und deshalb bei dieser Gelegenheit noch zwei Ergänzungen:
    1.
    Es sind im Sandtorkai so gut wie keine Fahrradständer vorhanden, ja es wurden sogar die für kurze Zeit aufgestellten wieder entfernt. Was für einen guten Grund könnte es
    hierfür geben?
    2.
    Die Parkbuchten sind viel zu dicht an den Ein-/Ausfahrten und nehmen damit fast völlig die Sicht auf den Straßenverkehr. Im Falle der (rechten) Einfahrt Sandtorkai 62 ist sogar
    das Ende der (linken) Parkbucht nicht einmal durch einen Bordstein markiert mit der Folge, daß die Einfahrt häufig fast vollständig zugeparkt ist. Auch hier wäre Abhilfe
    dringend erforderlich.


    Schönen Tag wünscht
    Christian Dahler