Posts by Neu-Elb

    Ich bin eigentlich niemand, der so schnell die Flinte ins Korn wirft, aber in puncto Lärm werden wir hier ohnehin, sorry, ich muss das so sagen: VERARSCHT !


    Wochenende vor 14 Tagen, den ganzen Samstag finden auf der Baustelle am Notausstieg Kaiserkai normale Bauarbeiten statt. An die hat man sich gewöhnt, sie sind einkalkuliert und man mag hier dem schnippischen Beamten recht geben.


    Aber dann, um 1.10 h nachts beginnen die arbeiten mit SCHWERSTEM Gerät. Man hat gelernt, duldet das für ein paar Minuten ... aber es hört nicht auf ! Kinder schreien, alle stehen in den Fenstern, der Lärm setzt sich fort.


    Ich gehe zunächst selber hinunter, rufe in den Schacht, keine Reaktion.


    Gegen 2 H kommen hinzugerufene Herren der Hochbahnwache, die, jetzt kommt der Clou, von der Polizei beordert wurden, weil diese es nach entsprechender Anzeige bei unseren Herren in schicker blauer Uniform NICHT für notwendig gehalten haben mal selber nachzuschauen. Vermutlich zu wenig sensationsträchtig, nachts macht das eben keinen an, wenn man seinen Funkwagen mit Blaulicht quer auf die Straße stellt.


    Die Herren der Hochbahnwache geben sich verzweifelt, irren auch um 3 h noch um das lärmende Loch und lassen sich von mir erklären, was man noch unternehmen könnte. Am Ende erklären sie mir das da nichts zu machen sei, die Bauleitung sei nicht erreichbar, die Ausführenden reagieren nicht und machen dann eben bis 4 h ihren Job zu Ende.


    Mir egal, ob das besch... Bauplanung oder -ausführung ist, das ist niemandem zuzumuten, egal was er mal in Sachen Baustellenbelästigung unterschrieben hat.


    Über die vorherrschende Ignoranz unserer Ordnungshüter kann man sich aufregen, ich habe Anzeige gegen die untätigen Beamten erstattet. Wenn das nur bedeutet, dass beim nächsten Mal der Amtsleiter seine spitzen Stiefel aus dem Schrank holt um seine Jungs zu motivieren, dann soll mir das recht sein.


    Nachtrag: 2 Tage später fährt nachts um 1.10 h ein lärmender Straßenkehrwagen der großen Sorte mit vollem Aggregat durch den Kaiserkai .... da fehlen mir da endgültig die Worte, da bleibt einem auch nur anzunehmen, dass die Herrschaften sich einen Spaß mit uns machen.


    Ich würde mir, nicht zum ersten Mal wünschen, dass da richtiger Alarm los geht und ich nicht alleine auf der Straße stehe. Nur wenn wir hier eine gewisse Bereitschaft zum Eigenschutz demonstrieren, werden uns die Geschehnisse nach Fertigstellung der Baustellen nicht erneut überrollen.

    Nun ja, so ganz erstaunlich ist das ja nicht. Ich weiss nicht wer hier den Branchenmix plant, aber er tut es ganz offensichtlich nur nebenberuflich.


    Eigentlich gibt es hier ja nur drei Hauptbranchen: Bäckereien, Asia-Restaurants und eben Apotheken ....


    Den Kollegen am Kaiserkai wird's freuen.

    Hallo Mirco,


    danke das du diesen Aspekt mal hinein bringst.


    MAN MUSS SICH NICHT ALLES KLAGLOS GEFALLEN LASSEN .....


    Auch ich bin in dem Wissen hierher gezogen, daß die Außenbedingungen andere als in den Walddörfern sind.
    Ich war allerdings auch dumm genug, den Maklerbekundungen über die Erledigung der baulichen Belastungen Glauben zu schenken. Als Beispiel sei mal der Notausgang Kaiserkai genannt, der sollte laut Makler in 2009 dicht und erledigt sein ... .


    Womit ich persönlich nicht gerechnet habe ist, daß das hier wie ein Touristendorf vermarktet wird und die Anwohner in der Regel bestenfalls als lästige Statisten geduldet sind.


    Ich würde gerne verstehen, warum hier auf Menschen niedergeblickt wird, die sich um ihre Wohn- und Lebensqualität Gedanken machen. Gilt es jetzt als modern oder dient es der eigenen Selbstdarstellung (oder vielleicht als cool oder abgebrüht) sich hier allen in diesem Forum geschilderten Unbilden auszusetzen und dabei ein Marketing-Lächeln aufzusetzen ?


    Ich selber bin im ständigen Zweifel, ob das hier der richtige Wohnort für mich ist. Gemildert durch den Umstand das es sich um einen Zweitwohnsitz handelt, bin ich seit nunmehr dreieinhalb Jahren da. Wie lange hängt sicher nicht zuletzt davon ab, ob es den Anwohnern gelingt, die wesentlichen Grundanliegen positiv zu gestalten.


    Beste Grüße vom


    Neu-Elb

    Solange die Mieten so exorbitant hoch sind, wirds hier keine Restauration für Anwohner geben (es sei denn sie sind wohlhabend), keine attraktiven und vor allem einfach nur "normale" Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten, sondern nur Edelgastronomie, Schicki-Galerien, Makler und Ketten-Bäcker. Ein Stadtteil lebt auch durch die Möglichkeiten für Anwohner und die sind rar. Hier alles mit (zunehmend unorgineller werdender) Büro-Architektur vollzuballern reicht nicht. Es müssen Menschen angelockt werden ohne surreal anmutende Riesenräder sondern einfach nur durch das, was der Stadtteil sein könnte: Sympathisch, urban, vielfältig und lebendig. Die Zeit und die Luft, das zu entwickeln, lässt man aber nicht und daher droht durch übermotivierte Gutmeiner das Projekt zu scheitern.


    so war's gemeint, aber auch den Rest unterschreib ich. Ich hab Mirco immer noch lieb :D

    Kommt jemand an die Originalstudie heran?


    Alles nach dem Motto "Traue keiner Studie, die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast"


    Ganz ehrlich, wo so ein Blödsinn dabei herauskommt, da steht das Ergebnis der "Studie" doch vorher fest. Ich habe in meinem Berufsleben mehr als einmal die Erfahrung machen dürfen, wie meine Teilnahmen an Erhebungen zu einem schier unmöglichen Ergebnis geführt haben. Wir alle kennen auch hierfür die Ursache,


    "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast".


    Also, am Kaiserkai, auch eher großzügig konzipiert, gibt es gar mitunter weniger als einen Parkplatz pro Wohnung. Das hier ein Mix von Fahrzeugklassen steht, aber natürlich auch eine Reihe größerer Karossen, ist natürlich sehr verwunderlich, wenn man die Kauf- oder Mietpreise bedenkt. Das sollte man auf jeden noch mal wissenschaftlich in Relation setzen .... 8|


    Das gleiche Auto in Eppendorf oder einem der Elbvororte erregt niemanden.


    So what, es gibt aber auch einen Teil im Beitrag, dem ich sofort zustimme. Wir werden hier eher als Zoobewohner wahrgenommen, allerdings wohl kaum weil das von den Einwohnern gewünscht wird, sondern weil die stolzen Väter die Hafencity sie bei jeder sich nicht bietenden Gelegenheit für passende und unpassende Veranstaltungen mißbrauchen, statt ihr die Gelegenheit zu geben, zu einem Stadtteil zu wachsen.


    Verständlicherweise fällt das leicht, wenn man bedenkt daß diese stolzen Väter (Tourismus-Stadt HH, Hafencity GmbH etc.) nicht selber hier leben und die Konsequenzen dieser Vermarktung mit uns gemeinsam tragen.


    Die Hafencity ist für uns dabei Heimat zu werden. Für Stadt, Stadtentwickler Tourismusmanager und Presse sind wir nur ein Politikum oder ein gut zu vermarktender Jahrmarkt (Zoo).


    Es grüßt


    der Neu-Elb

    :D :D :D .... strike !


    Inzwischen ist tagsüber Slalom-Kurs angesagt (wer korrdiniert eigentlich die ganzen Handwerker-Sprinter so konsequent ?), ab Abends dann das einseitige Vorbeiklemmen an einer komplett durchgeparkten Falschparkerreihe ... und das IN der Woche.


    Gewidmet, Zuständigkeit, Forget It !


    Die Polizei wird erst dann wieder auflaufen, wenn Sie bei der nächsten Veranstaltung die Anlieger davon abhalten soll zu Ihren Wohnungen zu gelangen. Aber darauf ist Verlaß ! :)

    Da muss ich auch noch mal einhaken.


    Die Kreativität der Falschparker ist wirklich enorm. So werden nicht nur Feuerwehrzufahrten zu Parkrampen, sondern auch die Baumpflanzflächen (ich nenne hier nur mal das Thema Umweltschutz). Eine andere Variante ist das X-Parking, bei dem die Parkbuchten nur als "Einfahrten" zum Querparken auf den Bürgersteigen genutzt werden. Alles in allem das wilde Bild, das jeder kennt.


    Manchmal nicht schön, manchmal lästig, manchmal gefährlich, immer unkontrolliert .... :wacko:


    S'grüßt der


    Neu-Elb

    Ich sehe inzwischen relativ regelmäßig einen schicken Polizisten ....


    der aber nicht wirklich aktiv wird, sondern in der Regel mit den Fußgängern am Eingang des Kaiserkai tratscht .. ;)


    Die Parksituation hat sich nach meinem Empfinden nicht wesentlich geändert, allerdings kann man im Vorbeifahren auch keine Neuerung in Form von Knöllchen erkennen, die daran etwas ändern könnte ?(

    Wirklich immer wieder interessant, was so ein Forum hervorbringt.


    @ HafenHaase. Du hast sicher recht, daß dieser Gedanke zulässig ist, aber ich kann mich doch als Betroffener in dieser Situation nicht an denen orientieren, die den radikalen Weg der Abwanderung ins Auge fassen, sondern an denen, die weiterhin in der Situation verbleiben und deren Situation verbessern. Den Alternativvorschlag, über bestehende Gremien zu gehen, kann ich nicht recht nachvollziehen. Das geschieht doch bereits und immer wieder und ich rechne den hier Engagierten das hoch an.


    Fakt ist aber doch, daß wir per Status Quo immer wieder feststellen müssen, das das nicht zum gewünschten dauerhaften und tiefgreifenden Ergebnis führt. Genau daraus gebiert sich ja der Gedanke von den semi-öffentlichen Verhandlungstischen abzurücken und die Öffentlichkeit zu suchen.


    Mirco hat mich da in meinem Ansatz deutlich bestärkt, denn 2007 gab es innerhalb der HC-Gemeinde doch eine weitaus kleinere Lobby, zudem sind inzwischen zahllose Beispiele hinzu gekommen und aus einem Baugebiet ist zwischenzeitlich ein Wohngebiet geworden.


    Allerdings habe auch ich kein Interesse hier etwas in die Länge zu ziehen. Ich glaube aber auch nicht, das das die Konsequenz sein muss. Mir geht es ja um Wochenenden, Morgenstunden, Abendstunden etc.. Um das zu berücksichtigen ist einfach ein Umdenken der Dienstleister erforderlich, die ja am Beispiel des neuen Anlegers mit ihren wachsweichen (und viel zu späten) Ankündigungen wieder beweisen, daß Sie unsere Interessen eben nicht ernst nehmen, selbst da so es gesetzliche Regelungen gibt.
    Das Problem liegt ja auch auf zwei Ebenen, nämlich den baulichen Maßnahmen einerseits, sowie der Wahrnehmung der HC-Bewohner als nicht zu berücksichtigende Staffage bei der Planung von Veranstaltungen.


    Vielleicht gibt es ja noch ein paar mehr Meinungen zum Thema Öffentlichkeit, ansonsten ist der Ansatz eh zu verwerfen.


    Beste Grüße vom


    Neu-Elb

    So, früh geweckt, ein anregender Tag ... Und nun noch einmal nachgedacht :)


    Ich habe eben noch mal quer gelesen. Eine Vielzahl der Threads in diesem Forum beziehen sich auf Lärm-, Verkehrsbelästigungen und ähnliches.
    Ich selber habe ja immer mal wieder, teilweise auch etwas provokativ dazu aufgefordert hiergegen in Summe etwas zu tun. Es nützt letzten Endes niemandem etwas, wenn wir uns hier NACH jeder dieser Verfehlungen oder schon vorab über diese Fehlplanungen ärgern und auslassen.


    Die nächsten Beispiele stehen in einem anderen Thread, Tenor ist jedoch immer wieder, daß sich offenbar niemand genötigt fühlt uns als Anwohner auch nur einigermaßen ernst zu nehmen.


    Ich glaube, das dies an vielfachen Fehlplanungen und Terminierungen in den vergangenen Jahren liegt, nun so manches ausgeputzt werden muss, weil die laufenden Verträge mit Sanktionen bei Nichterstellung versehen sind. Und wir als Anwohner ... sind einfach IM WEG ! Nicht einkalkuliert, nicht eingeplant, nicht einbezogen.


    Nun zum pragmatischen Ansatz. Was fürchten öffentliche Institutionen, Träger, Kommunen, Behörden etc. mehr als


    SCHLECHTE PRESSE ?!


    In diesem Sinne als Idee mal in die Runde geworfen: wie wäre es mal mit einem offenen Brief der Anwohner der Hafencity in einer renommierten Publikation wie dem Hamburger Abendblatt. Mir persönlich wäre das durchaus etwas wert.


    Freue mich auf euer Feedback und hole mir jetzt die heute morgen geraubten Schlafstunden zurück ;)


    Beste Grüße vom


    Neu-Elb

    Liebe Nachbarn,


    es ist jetzt 05.20 h, es ist Montag morgen, es ist eine dreiviertel Stunde nachdem der erste Volldepp in der Hafencity seine Arbeit aufgenommen und eine TG-Einfahrt (bei Gaastra) gekärchert hat .... :cursing: .


    Nachdem bereits diverse Fenster hell erleuchtet waren, bin ich dann mal runter gegangen und habe Tacheles geredet. Nun ist Ruhe.


    Dennoch : Unzumutbar, und die Reaktion des Mannes hat erkennen lassen, daß er in Winterhude oder anderswo auf diese geniale Idee NICHT gekommen wäre. Was ist zu tun, um diesem Stadtteil den human factor zu geben, der nötig ist um uns nicht wieder und wieder vollständig auszublenden ?! Offensichtlich werden wir, obwohl hier inzwischen annähernd 2.000 Menschen wohnen, weiterhin als Plastic City wahrgenommen.


    Fassungslos, aber noch zu müde für weitere Ergüsse bitte ich um Euer Feedback (kein akademisches, ein pragmatisches),


    der Neu-Elb

    Liebe Gemeinde,


    danke für eure Infos, ich wäre niemals darauf gekommen das dieser Ziegenverschlag der Lärmdämmung dienen soll :D


    Das ist so unverschämt, daß man es schon gar nicht mehr kommentieren muss. Genau so wie eine Bemerkung das "ja nur noch ein Jahr dauert".


    So langsam bekomme ich Lust, denen diese Baustelle komplett still zu legen, die Ungesetzlichkeiten würden hierfür ausreichen. Ein unpolitisches Ordnungsamt müsste diese Baustelle alleine auf Grund der unzulässigen Lärmemissionen und der ungeeignten Gegenmaßnahmen umgehend schließen und nur unter Auflagen wieder frei geben.


    Leider ist in Hamburg nichts unpolitisch.


    Beste Grüße vom


    Neu-Elb

    Hallo, liebe Gemeinde.


    Das Hamburg sich nur zu gerne als Touristenmetropole versteht, ist ja allseits bekannt.


    Auch ich finde, Hamburg ist eine schöne, nein, eine sehr schöne Stadt. In meinen Augen die schönste in Deutschland.


    Aber seitdem ich selber in Hamburg wohne (seit nunmehr 5 Jahren) sind mir die "Nebenwirkungen" sehr bewußt geworden.


    Unterstützt durch eine wirklich katastrophale Verkehrsplanung (wenn eine solche überhaupt existiert, ich darf das sagen, denn ich habe in mehreren Metropolstädten gelebt) werden hier, und da muss ich meinen Vorredner unterstützen, mit ziemlicher Planlosigkeit Großveranstaltungen anberaumt, deren Anzahl weit über das vernünftige Maß hinaus geht.
    Was mich besonders "beeindruckt" ist die Tatsache, daß zum einen bei diesen Veranstaltungen der Charakter dieser Stadt komplett über den Haufen geworfen wird und die Vermarktungsstrategie die Oberhand gewinnt, zum anderen die Bewohner dieser Stadt zu Statisten für Tourismusveranstaltungen degradiert werden. Ich nenne es mal rücksichts- und gedankenlos, bin aber auch nach fünf Jahren immer noch erstaunt.


    Und ja, lieber MPT, ich finde auch deinen Ansatz gut, das Beste daraus zu machen. Wenn das aber heisst, Mißstände nicht mehr benennen zu dürfen, dann verhindert das Veränderungen, die allen gerecht werden.


    Und was ich überhaupt nicht mehr hören / lesen mag sind Bemerkungen wie "zieh doch in einen unbewohnten Wald" ... warum nicht, bedarf wohl keiner Erklärung, sie sind eben einfach nur dämlich.


    Friedliche sonntägliche Grüße vom


    Neu-Elb

    Ich bin von den Arbeiten am Sandtorpark gar nicht, und denen des Baggers nur sehr peripher betroffen. Da hier aber schlichtweg gesetzliche Vorschriften grob mißachtet werden, eben wieder mal zu Lasten der hiesigen Anwohner, hilft im Zweifel auch mal eine einfache Anzeige wegen Ruhestörung. Dann ist zumindest bis 07.00 h Ruhe.


    Grüße vom Neu-Elb

    Hallo Mirco,


    zunächst einmal möchte ich Dir die Sorge nehmen, daß mich dergleichen Diffamierung jetzt umhaut. Mir ist es ohnehin lieber mal Klartext zu sprechen und anschließend ein Bier zu trinken.


    Mir liegt auch keineswegs daran, anderen Forumsteilnehmern auf die Füße zu treten, die Bemühungen habe ich ja sehr wohl wahrgenommen und goutiert. Aber ich kenne das aus eigener beruflicher Erfahrung: ist man von Anfang an im Prozeß und mit allen Details vertraut, verliert man den Blick für das Ganze. Vielleicht ist es ja das, was du als ungeeignetes pauschalieren verurteilst.


    Das kann man so sehen. Muß man aber nicht. Man kann auch die Sache als solche betrachten und muss feststellen, daß die bisherigen Bemühungen doch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt haben. Andernfalls würden weder wir, noch andere diese Diskussion "immer Wieder" führen. Wenn sie doch also "immer wieder" geführt wird heisst das doch nichts anderes, als das der Mißstand nicht beseitigt ist. Im Gegenteil, uns schwant bereits, daß die wahren Probleme erst vor uns liegen.


    Es mag ja sein das meine Meinung oder mein Ansatz unpopulär ist, aber das bestätigt ja nur das auch in der Hafencity eben durchaus unterschiedliche Menschen wohnen. Das ist doch schön ;)


    Damit die von dir ebenfalls so gescholtene Polemik nicht zu kurz kommt. Mir kommt es manchmal so vor, als wenn ein Team von Gehirnchirurgen eine Kuh zerlegen soll, die man grillen möchte. Bevor die das erste Steak geschnitten haben, sind wir alle verhungert. Ich rede eben davon uns eine Stimme zu geben, die man hört. Und ich wiederhole, nicht mal dafür bin ich mir zu schade, daß ich selber noch keine schlüssige Idee habe wie das umzusetzen ist.


    Allerbeste Grüße vom


    Neu-Elb

    [quote='Neu-Elb',index.php?page=Thread&postID=3150#post3150]
    Passt Dir das nicht... zieh - nachbarbefreit- aufs Land. Aber lass Deine Polemik zu Hause. Das hilft niemandem weiter.




    ;) .. noch passgenauer könnte die Bestätigung meiner "polemischen" Inhalte ja gar nicht ausfallen. Ich war verwirrt und habe noch mal die Definition von Polemik nachgeschlagen. Jetzt verstehe ich noch weniger, worin in meinem Absatz die Polemik liegen soll.


    Sei es drum, mit dieser vermeintlich weltbürgerlichen Offenheit für alles wird sich hier nichts ändern (DAS ist Polemik .. :D ).


    Engagement hat etwas mit Energie zu tun, die wird JEDEM dieser Themen, und mir ist klar das das für jeden andere sein können, mit diesen selbstgerechten Debatten entzogen.


    Es grüßt


    Der Neu-Elb

    Hallo HafenHaase,


    das ist wohl derzeit unser aller "Rezept", nämlich es mit Gelassenheit zu bestehen.


    Aber es ist eben auch kein Konzept, welches die Probleme (auch ich sehe da eher ein anwachsen als ein abflachen) auch nur im geringsten anfasst.


    Wer aber nicht losläuft, der kommt auch niemals an. In diesem Sinne suche ich für mich noch nach einem Weg, von der Aufzählung der Problem weg und zu Lösungsansätzen hin zu kommen. Ich denke es mangelt uns als Anwohner da so manches Mal einfach an Selbstbewußtsein. Jeder von uns weiss, daß es Wohngegenden gibt, die sich eine starke Lobby verschafft haben und die in der Konsequenz nicht jede Einschränkung der Wohn- und Lebensqualität in Kauf nehmen müssen.


    Nicht das man mich falsch versteht. Ich lebe gerne in der Stadt und ich habe auch keine Ghettoisierung im Sinn. Aber das ich trotz klarer Regelungen meine Wohnung nicht mehr erreichen kann (oder nur unter starker Strapazierung meines Nervenkostüms und Zeitkontos), das halte ich eigentlich unter fast keine Umständen für akzeptabel.


    Nun ist der mögliche Beginn mit diesem Forum eigentlich getan, und immer wieder tauchen diese Themen ja auch hierin auf. Am Ende werden sie jedoch immer wieder aus eigenen Reihen zum ersterben gebracht, da es offensichtlich als "uncool" gilt, in der Hafencity für sich das gleiche Recht auf Lebensqualität in Anspruch zu nehmen, wie es andernorts jederzeit als selbstverständlich empfunden wird.
    Das betrifft nicht allein die unregulierten Verkehrsströme, sondern auch künstlerische Darbietungen auf öffentlichem Straßengrund bis in die sehr späten Abendstunden. Die in jedem anderen Wohngebiet als unsäglich unterbunden würden.


    An dieser Stelle also zunächst mal nur ein Appell zu mehr Selbstbewußtsein und Konsequenz. Mehr vielleicht, wenn ich mir klarer darüber bin, wie das konkret aussehen kann .. ;) Allerdings bin ich da auch für jede Anregung dankbar.


    Mit nachbarschaftlichen Grüßen


    Der Neu-Elb